Gestern ging „Unser Song für Deutschland“ in die zweite Runde und Lena sang mal wieder sechs Songs ihres neuen Albums. Die erste Show zeigte schon wunderbar, wie werbewirksam die Sendung für Lenas (19) neues Album ist, denn auf der Amazon Bestseller-Liste schoss es bereits einen Tag vor Veröffentlichung auf Platz 1.

Somit konnte gestern mit guter Stimmung das zweite Halbfinale begonnen werden.In der Jury saßen dieses Mal Anke Engelke (45), Joy Denalane (37) und natürlich Stefan Raab (44). Lena performte in immer wechselnden Outfits den „zweiten Teil“ ihrer neuen Platte „Good News“, der vor allem ruhigere Titel enthielt. Manchen Songs wirkten daher für den Eurovision Songcontest gänzlich ungeeignet. Aber egal, für drei Songs musste sich das Publikum ja auch gestern wieder entscheiden. Um es den Zuschauern leichter zu machen, gab natürlich auch die Jury nach jeder Performance ihr Urteil ab. Dieses Mal wesentlich härter als in der letzten Show.

Schon beim zweiten Lied des Abends, „Teenage Girls“, fing die Kritik an. Anke Engelke konnte damit so gar nichts anfangen: „Ich find den Text so beknackt. Boa, find ich den blöd! Ich kann das nicht fassen. Also wenn Teenager einen Song schreiben würden, würden sie nix sagen. Weil sie nix sagen. Teenager wollen nichts sagen. Also komm ich nicht klar.“ Auch Joy pflichtete ihr bei: „Es hat mir nicht gefallen. Ich find das steht ihr auch nicht besonders.“ Das wollte Stefan Raab natürlich nicht einfach so gelten lassen und schießt prompt mal gegen seine Jury-Kollegin: „Bei Anke kann ich mir jetzt natürlich gut vorstellen, dass sie sich in 'Teenage Girls' nicht mehr so richtig reinversetzen kann.“ Vom Publikum gab's für diesen Spruch nur Pfiffe und Buh-Rufe und von Anke während seiner Versöhnungsumarmung nur den Stinkefinger.

Nach dieser etwas anderen Kritik ging die Lena-Show dann weiter, mit ebenfalls ruhigeren Songs, die aber generell eher besser ankamen als der Vorgänger. Der letzte Song, der von Lena und Stefan Raab geschrieben wurde, brachte dann auch mal etwas Abwechslung auf den Bildschirm. „Das war die Gute-Laune-Nummer, auf die das Publikum gewartet hat“, urteilte sie über den Soul-Song „Mama told me“ und auch Joy war begeistert: „Ich fand Lena war so sexy, so fraulich und frech. Hat mir total gut gefallen!“ Die Zuschauer Zuhause sahen das wohl genauso, denn sie wählten die Soul-Nummer sowie den langsamen Song „A Million and One“ und „Push Forward“ ins Finale.

Sasha, Sänger
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Sasha, Sänger
Mark Forster und Lena Meyer-Landrut im März 2016
Clemens Bilan/Getty Images
Mark Forster und Lena Meyer-Landrut im März 2016
Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut 2010
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Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut 2010
Anke Engelke, Rosa von Praunheim und Kim Riedle bei der Berlinale 2019
Collage: Getty Images
Anke Engelke, Rosa von Praunheim und Kim Riedle bei der Berlinale 2019


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