Zehn Tage lang wurden auf der Berlinale Filme geguckt, Premieren gefeiert und vor allem viele Partys und Empfänge besucht. Nach diesem Marathon waren die meisten Stars und vor allem Festivalleiter Dieter Kosslick (62) schon ein wenig erschöpft, aber dennoch glücklich. Letzterer hielt sich aber mit Yoga und ganz wenig Alkohol fit, um auch den großen Final-Abend bestreiten zu können. Denn schließlich fand heute die Preisverleihung statt.

Zahlreiche Stars, wie Hannah Herzsprung (29), Heike Makatsch (39), Wim Wenders (65) und natürlich August Diehl (35) zählten zu den rund 1.600 Gästen und schritten über den roten Teppich, um im Berlinale Palast die Filmschaffenden und die Schauspieler zu ehren. Die Goldenen und die Silbernen Bären warteten auf ihre neuen Besitzer. Es traten dieses Jahr 16 internationale und nationale Produktionen zum Wettbewerb an. Aus Deutschland kam beispielsweise der RAF-Film „Wer wenn nicht wir“ mit August Diehl als der Schriftsteller Bernward Vesper in der Hauptrolle. Aber auch der amerikanische Film „Margin Call“ mit Demi Moore (48) und Kevin Spacey (51) zählte zu den absoluten Topfilmen. Neben Deutschland und den USA schickten auch Argentinien, Frankreich, Großbritannien, Iran, Israel, Luxemburg, Mexiko, Niederlande, Österreich, Polen, Republik Korea, Russland, Schweiz, Türkei, Ukraine, Ungarn und Uruguay Filme ins Rennen.

Nachdem auch schon der Doku-Film „The Ballad of Genesis and Lady Jaye“ den Teddy Award und den Caligari Preis abräumte und Armin Müller-Stahl (80) seinen Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk entgegen nahm und der Gläserne Bär für den besten Kurzfilm an „Lily“ und der Gläserne Bär für den besten Film an „Keeper'n til Liverpool“ in der Sektion „Generation Kplus“ vergeben wurden, konnte man sich heute also auf eine weitere spannende Verleihung freuen. Anke Engelke (45) führte durch den Abend und Isabella Rossellini (58), die Vorsitzende der internationalen Jury, stimmte sich mit ihren Kollegen ab und dann war der große Moment gekommen: Der absolute Gewinner des Abends war „Nader und Simin. Eine Trennung“ von Asghar Farhadi, denn dieser iranische Film konnte sich über den Goldenen Bären freuen und die Hauptdarsteller durften auch direkt die Silbernen Bären mit nach Hause nehmen Ein weiterer Silberner Bär ging für die beste Regie an den Film „Schlafkrankheit"

Der Alfred-Bauer-Preis ging an den deutschen Film „Wer wenn nicht wir“ und ein weiterer Silberner Bär ging an „The Forgiveness Of Blood“ für das beste Drehbuch.

Im Anschluss an die Verleihung wurde dann noch der Gewinner-Film gezeigt und natürlich ausgelassen gefeiert.

Russell Crowe und Joaquin Phoenix bei der Premiere von Gladiator 2000
LUCY NICHOLSON/AFP/Getty Images
Russell Crowe und Joaquin Phoenix bei der Premiere von Gladiator 2000
Bühnen-Bild der Oscars 2016
Getty Images
Bühnen-Bild der Oscars 2016


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de