Die Schauspielerin Ginnifer Goodwin (33) spielt in ihrem aktuellen Film „Fremd fischen“ die Rolle der Rachel. Diese verliebt sich in den Verlobten ihrer besten Freundin Darcy, welche wiederum von Schauspiel-Kollegin Kate Hudson (32) gespielt wird. Dieser Film bietet ein absolutes Diskussions-Potential, denn wie es sich mit der Freundschaft verhält, ist seit Ewigkeiten ein heikles und breit diskutiertes Thema.

In einem Interview mit der Zeitschrift Glamour, erzählte Ginnifer, wie sie privat zu dem Thema Freundschaft steht. So wie sich ihre Rolle verhält, so hat Ginnifer sich noch nie in ihrem Leben verhalten, denn sie habe sich noch nie wegen eines Typen mit einer Freundin gestritten, sagte sie. „Gott sei Dank noch nie“ war ihr Statement auf die Frage, ob sie so etwas schon einmal erlebt hätte. Freundschaft scheint für die in Tenessee Geborene eine ganz klare Sache zu sein. Bei Ginnifer gibt es Regeln. Diese besagen zum Beispiel, dass es in einer Freundschaft nicht nur um gute Laune, sondern auch um Akzeptanz geht. „Wenn ich schlechte Laune habe, dann habe ich schlechte Laune. Da hilft es nichts, wenn man mich aufmuntern will. Stattdessen sollte man meine schlechte Laune und meine Gründe dafür kennen“, erklärte sie. Außerdem sprach sie darüber, dass sie eher wenige, dafür aber gute Freunde hat. Nur eine Freundin ist ihr aus der Kindheit geblieben. Alle Weiteren lernte sie erst später kennen. Ist sie vielleicht privat ein eher schwieriger Mensch?

Nein, denn dies scheint ganz das Gegenteil zu sein. Laut ihrer Aussage ist sie ihren meist optimistischen Mädchen-Rollen in ihren Filmen sehr ähnlich. Bis auf die Tatsache des Betruges und der heimlichen Liebe ihrer jetzigen Rolle als Rachel, versteht sich. Freundschaft scheint für die Schauspielerin eine wichtige und ernstzunehmende Sache zu sein. Wenn ihre Freunde sie brauchen, steht sie mit Rat und Tat zur Seite. „Eine meiner Freundinnen hatte ernsthafte gesundheitliche Probleme. Ich habe sie mir vorgenommen und musste eingreifen. Jetzt geht es ihr wieder gut“ erzählte sie. Man kann also wirklich froh sein, Ginnifer als Freundin zu haben. Sie ist kommunikativ, ehrlich und witzig und weiß, wie man eine gute Freundin zu sein hat. Auf die Frage, wie sie sich bei all ihrem beruflichen Stress um ihre Freundinnen kümmern kann, sagte sie nur: „Facebook - das mache ich nicht mit. Ich habe die E-Mail-Adressen von all meinen engen Freundinnen, das reicht mir.“ Da weiß wohl jemand ganz genau, wie eine gute Freundschaft funktionieren soll. Toll!


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