Das Urteil ist gefallen: Star-Designer John Galliano (50) wurde heute, laut contactmusic.com, in Paris rechtskräftig schuldig gesprochen, weil er im Februar dabei gefilmt wurde, wie er im jüdischen Szene- und Schwulenviertel Marais in Paris ein Pärchen am Nebentisch wüst beschimpfte. Kurz darauf wurde er festgenommen und wenige Tage später kam heraus, dass es nicht die erste Pöbelei von Galliaono war. Die genaue Anklage lautete: „öffentliche Beschimpfungen basierend auf Herkunft, religiöser Zugehörigkeit, Rasse oder Volkszugehörigkeit“. Das Video der Beschimpfungen verbreitete sich sofort im Internet und sorgte für viele Diskussionen und Empörung weltweit.

Heute fiel in Paris das Urteil: Galliano wurde zu einer Geldstrafe von 17.500 Euro verurteilt und entging somit knapp einer Gefängnisstrafe. Die Höchststrafe in diesem Anklagefall liegt in Frankreich bei sechs Monaten Gefängnis und 22.500 Euro Geldstrafe. Seine Beteuerungen während einer Anhörung im Juni und die Erklärung, dass er unter Tabletten- und Alkoholeinfluss stand, konnten ihn allerdings nicht davor bewahren, dass das Modehaus Dior sofort nach Bekanntwerden des Skandals, den Vertrag mit ihm kündigte. Auch sein Entschluss, sofort einen Entzug zu machen, änderte an der Entscheidung des prestigeträchtigen Modehauses nichts mehr.


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