Vor wenigen Wochen noch versprach Schauspieler Dan Aykroyd (59), den dritten Ghostbusters-Teil auf jeden Fall gemeinsam mit den früheren Darstellern drehen zu wollen - mit oder ohne den noch zögerlichen Bill Murray (61). Nun aber schlägt Schauspielkollegin und Ghostbusters-Co-Star Sigourney Weaver (61) ganz andere Töne an. Laut collider. com möchte die Schauspielerin, die in den ersten beiden Teilen die Rolle der von Geistern heimgesuchten Dana Barrett übernahm, ohne Bill Murray nicht im dritten Teil mitspielen.

Im Interview mit dem Online-Magazin verriet sie, dass sie selbst noch kein richtiges Update zum Stand der Dinge geben könne, allerdings sei sie sicher, dass weder sie noch einer der früheren Darsteller Teil des Filmes werden würde, sollte Murray nicht zusagen: „Warum sollten wir zusagen? Ich denke, der springende Punkt ist doch, das Zusammentreffen und der Spaß!“ Entweder Alle oder Keiner, lautet also Weavers Devise. Es hängt nach wie vor an Bill Murrays Entscheidung. Wahrscheinlich hatte sich Dan Aykryod mit seiner Behauptung, man drehe in jedem Falle, erhofft, Murray unter Druck setzen zu können. Dieser habe aber wahrscheinlich „Spaß daran, alle in den Seilen hängen zu lassen“, scherzt Weaver. Sie glaube ernsthaft, dass Murray wegen der Arbeit an seinem neuesten Film, in dem er den früheren US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt spielt, zu beschäftigt sei, um sich Gedanken über Ghostbusters 3 zu machen. Anrufen und unter Druck setzen wolle sie ihn jedenfalls nicht, das sei allein seine Sache.

Weaver erklärt weiter, sie habe das Drehbuch zwar selbst noch nicht gelesen, allerdings habe sie eine Bitte an Regisseur Ivan Reitman gehabt. Ihr Filmsohn Oscar, in der deutschen Synchronfassung Donald, der im zweiten Teil beinahe Opfer des fiesen Fürsten Vigo wird, sollte zu einem wahrhaftigen Ghostbuster heranwachsen. Diesen Gedankengang hatte wohl auch Reitman und es scheint, als sei der Auftritt des Nachwuchs-Ghostbusters das erste sichere Detail, das über den Fortsetzungsstreifen bekannt geworden ist.

Mehr über das Drehbuch wisse die 61-Jährige jedenfalls nicht: „Ich in froh darüber, weil ich mich nicht zu sehr auf das Projekt gefreut haben möchte, sollte Bill wirklich nicht mitmachen wollen.“

Sam Worthington und Lara Bingle Worthington im November 2018
Getty Images
Sam Worthington und Lara Bingle Worthington im November 2018
Jeff Goldblum und Bill Murray bei der Berlinale
Andreas Rentz / Getty
Jeff Goldblum und Bill Murray bei der Berlinale


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