Nachdem Dr. Conrad Murray (58), der ehemalige Leibarzt des verstorbenen Michael Jackson(†50), gestern von dem Gericht in Los Angeles schuldig gesprochen wurde, will man jetzt sichergehen, dass sich der Kardiologe nicht selbst das Leben nimmt. Murray wurde gestern in Gewahrsam genommen, nachdem man ihn der fahrlässigen Tötung des King of Pop, der 2009 an einer Überdosis des Beruhigungsmittels Propofol gestorben war, für schuldig befunden hatte.

Das Gefängnispersonal sei angewiesen worden, besonders auf den Arzt zu achten, da befürchtet wird, dass er Selbstmord begehen könnte. Wie die Los Angeles Times berichtet, wurden außerdem spezielle Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit des Verurteilten im Gefängnis gewährleisten zu können. So soll er zum eigenen Schutz von seinen Mitinsassen ferngehalten werden und eine Einzelzelle bekommen. Des Weiteren wird ihm ein Begleitschutz zur Verfügung stehen, der ihm überallhin folgen wird, sogar in die Dusche. Zudem ist es ihm nicht erlaubt, sich unter den anderen Häftlingen aufzuhalten.

Durch den [Artikel nicht gefunden] hat Murray nun auch seine Arztlizenz verloren. Am 29. November wird er dann seine Haftstrafe antreten. Bis dahin wird er aus Sicherheitsgründen, weiterhin ohne die Möglichkeit einer Kautionszahlung, in Untersuchungshaft bleiben. Richter Michael Pastor dazu: „Die öffentliche Sicherheit erfordert es, dass er in Gewahrsam bleibt.“

Jackie, Michael und Jermaine Jackson, 2004
Getty Images
Jackie, Michael und Jermaine Jackson, 2004
Michael Jackson und Lisa Marie Presley 1994
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Michael Jackson und Lisa Marie Presley 1994


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