Aktuell läuft der neue Mission: Impossible-Film im Kino. Der vierte Teil der Filmserie nennt sich „Phantom Protokoll“ und einmal mehr reist Tom Cruise (49) als IMF-Agent Ethan Hunt um die Welt, dieses Mal um eine Atomkatastrophe zu verhindern. Inszeniert wurde der neuste Teil der Serie von Regisseur Brad Bird (54), der sich durch Animationsfilme wie „The Incredibles“ (2004) und „Ratatouille“ (2007) einen Namen in Hollywood gemacht hat und bereits zwei Oscars sein eigen nennen durfte.

Wie kam Brad nun von den Pixar-Filmen hin zum realen Action-Kino? „Ich traf Tom direkt nachdem ich mit den Arbeiten an 'The Incredibles' fertig war“, erzählte Brad im Interview über Hauptdarsteller Tom Cruise. „Er lud mich in sein Haus ein und wir quatschten lang miteinander über Filme, unsere Arbeit und wen wir bewundern. Wir kamen unglaublich gut miteinander klar. J. J. Abrams (45) kenne ich schon seit Jahren. Wir wollten immer etwas zusammen machen, aber das Timing stimmte nie. Als nun die Möglichkeit entstand mit beiden auf einmal zu arbeiten, war es für mich natürlich unwiderstehlich!“

Er sei begeistert davon gewesen, wie Tom Cruise seine Stuntszenen alle selbst am eigentlichen Ort gedreht habe. „Egal wie gut die Computereffekte heutzutage sind, es gibt eine ganz besondere Lebendigkeit, wenn man jemanden wirklich an einem Gebäude hinaufklettern lässt. Tom war direkt von der Idee begeistert: 'Wow, wie cool wäre das?' Es war körperlich sehr anstrengend für ihn, aber er wollte jeden Moment dort aufnehmen.“ Ob das Probleme mit der Versicherung gab? „Wenn sie uns abgelehnt hätten, dann hätte Tom eine andere Versicherungsgesellschaft gefunden. Wir wussten einfach, dass er sich durchsetzen wird.“ Natürlich hätte man das Ganze auch in 3D präsentieren können, aber Brad Bird setzt auf einen anderen Trumpf: „Ich habe Avatar geliebt wie jeder andere, aber ich glaube, dass viele Menschen die Wirkung eines wirklich großen, wirklich scharfen Bildes vergessen haben!“

Promiflash hat den vierten Teil von „Mission: Impossible“ natürlich für euch gesehen und uns haben nicht nur die Action-Szenen gefallen, sondern auch der Teamgeist rund um Ethan Hunts neuen Kollegen, die von Jeremy Renner (40), Simon Pegg (41) und Paula Patton (36) gespielt werden. Außerdem ist der Film nicht ganz so glatt wie manche der Vorgänger. Es kann durchaus mal etwas schiefgehen, was die Charaktere menschlicher erscheinen lässt und oft auch sehr witzig und selbstironisch wirkt. Wir wollten von Brad Bird wissen, wie er mit diesem Stil ankam, nachdem sich die Filmserie bisher sehr ernst nahm und die meisten Szenen hauptsächlich Anspannung vermittelten. „Jeder 'Mission: Impossible'-Film hat den besonderen Stil seines Regisseurs. Somit konnte ich meine ganz eigene Version realisieren“, freut sich Bird. „Die Filme handeln viel von Anspannung. Ich glaube aber, dass Anspannung auch ihre witzige Seite hat. Tom und J. J. Abrahms haben mich dabei sehr unterstützt und es hat wirklich gut funktioniert.“


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