Ken Myiao (25) hat es geschafft! Bei The Voice of Germany kam der Sänger in die zweite Runde, denn er konnte in den Blind Auditions mit viel Talent und einer einprägsamen Stimme The BossHoss und auch Rea Garvey (38) vom Hocker hauen. Der ehemalige „Overground“-Star wollte allen beweisen, was wirklich in ihm steckt und das ist ihm zweifelsohne gelungen.

Doch bevor er seinen stimmlichen Charme überhaupt bei der Jury und den Fernseh-Zuschauer versprühen konnte, musste er es erst einmal zu den Blind Auditions schaffen. Aber wie lief die Zeit vor dem, was wir alle in den letzten Wochen im TV verfolgen konnten, eigentlich ab? Wir haben den sympathischen Sänger einfach selbst gefragt und er plauderte ganz offen im Interview mit Promiflash über seine tolle Zeit bei „The Voice“.

„Vor den Blind Auditions ab es natürlich auch noch andere Auditions, die nicht im Fernsehen kamen, aber das waren halt so offene Castings.“ Bei diesen Vorsingen war die Jury, so wie sie das Fernseh-Publikum kennt, noch nicht dabei. „Da waren ausgewählte Leute von der Redaktion, Plattenfirmen und so etwas, die dann versucht haben, das Beste aus Deutschland herauszufiltern. Und es gab auch eine Menge Bewerber – die genaue Zahl weiß ich leider nicht. Ja, ich wurde dann später nach Berlin eingeladen. Ich habe das ja auch alles schon mal durchgemacht. Ich wusste ja, wie das alles abgeht und die wussten, wie ich so drauf bin. Die hatten da ihre Recherchen durchgeführt und hatten ihre Talent-Scouts, die auch im Internet geguckt haben – bei YouTube – was da halt so stimmlich am Start ist. Dann musste ich das Casting in Berlin machen. Und danach waren dann die Blind Auditions.“

Das klingt ja aber fast, als wäre Ken, ohne sich selbst zu bewerben, von der Show angefragt worden. Oder? „Ich habe von dem Konzept erfahren, über YouTube und so, denn es gab die Show ja schon in Holland und in Amerika. Eine alte Bekannte von mir, die dort in der Redaktion arbeitet, hat mich dann angeschrieben und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, da mitzumachen. Da hab ich mir das angeguckt und gesagt 'Geil, echt ne coole Show' und es wär cool in so einer Show in Deutschland mitzumachen. Und da hab ich mich dafür entschieden, hinzugehen. Ich bin dann auch wirklich von selbst hingegangen und hab alles selber gemacht.

Bevor aber die spannenden Blind Auditions aufgezeichnet wurden, hatten die Kandidaten noch einmal die Chance, sich auf ihren großen Auftritt vorzubereiten: „Zu den Blind Auditions wurde man eingeladen und dann hatte man einen Tag vorher nochmal Zeit gehabt, den Song mit der Band durchzuproben, bevor es dann letztendlich auf die Bühne ging.“ Wie wir wissen, war keine Sekunde der Vorbereitungen für umsonst. Denn Ken hat es geschafft! Nun ist es bald soweit, wir werden in der heutigen Battle-Show erfahren, ob sich Ken auch gegen seinen Konkurrenten aus dem Team Rea durchsetzen kann. Wir sind gespannt!

Natia Todua und Samu Haber nach ihrem "The Voice of Germany"-Sieg 2017
Getty Images
Natia Todua und Samu Haber nach ihrem "The Voice of Germany"-Sieg 2017
Samuel Rösch und Michael Patrick Kelly beim "The Voice of Germany"-Finale 2018
Christian Marquardt/Getty Images
Samuel Rösch und Michael Patrick Kelly beim "The Voice of Germany"-Finale 2018
Die "The Voice of Germany"-Jury 2018
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Die "The Voice of Germany"-Jury 2018


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