Gestern, in der vierten Liveshow von der beliebten Castingsendung The Voice of Germany mussten die zwölf verbleibenden Kandidaten um ihr weiterkommen kämpfen. Dazu gehörte auch der sympathische in Teheran geborene Behnam Moghaddam (30). Immer wieder konnte er sich in die Herzen der Zuschauer singen und erreichte durch sein außergewöhnliches Auftreten große Beliebtheit beim Publikum und den anderen Kandidaten. Seine Mentorin Nena (51) „verliebte“ sich schon sehr früh in den freundlichen, stets rollkragentragenden Kandidaten mit der tollen Stimme, doch entschied sie sich dann letztendlich gegen ihn und wählte Sharron Levy (33) weiter.

Dennoch scheint Behnam ziemlich erleichtert über sein Ausscheiden zu sein und sagte im Interview mit Promiflash: „Ich fühle mich ziemlich wohl. Freue mich sehr für meine beiden Kolleginnen. Die sind toll, die sind einfach großartig und ich glaube, ich konnte zeigen, was ich auch zeigen wollte. Ich habe zwar noch mehr zu zeigen, aber man muss ja auch nicht immer alles schon rausholen.“ Der 30-jährige Sänger fühlte schon vor der Sendung, dass etwas nicht stimmte: „Ich habe auch gemerkt, dass das Tempo, indem es ging, nicht ganz meines war und irgendwie war ich das aber auch der Show schuldig, dieses Tempo mitzugehen. Ich würde jetzt sagen, wenn ich mein eigenes Ding mache: 'Jetzt lass ich mich auch nicht so stressen.' Aber für die Show war es halt notwendig, dass wir zu einem Radiosender gehen und hier hin gehen und dahin gehen und so hingehen und das ist halt für die gesamte Show wichtig gewesen. Ich hätte es wohl auch durchziehen können, aber irgendwas in mir hat es offenbar anders entschieden und das hat sich dann so geäußert.“

Und dann ist es während des Auftrittes seiner Performance des erfolgreichen Beatles-Song „Eleanor Rigby“ passiert: „Es ist raus explodiert. Wenn es noch nicht soweit gewesen wäre, dann wäre ich nicht so explodiert. Also für mich war das gefühlt wie eine Explosion. Irgendwie hat alles in mir gezittert. Das passiert mir nicht so oft und es ist ein schönes Gefühl. Ein ganz wunderbares Gefühl, wenn man so aufgeht in einem Song, aber ich wusste auch, dass wenn ich so Vollgas gebe, dann ist das manchmal schon sehr viel. Ich weiß ja nicht, wie es gewirkt hat.“ Auf den Juror Rea (38) hatte es eine ganz besondere Wirkung und er sagte währrend der Show: „Behnam, du weißt, ich liebe deine Stimme. Ich hab nur manchmal deine Stimme verloren. Manchmal warst du total da, ich habe den Behnam gehört, den ich liebe, und manchmal hast du dich verlaufen.“

Vielleicht lag es auch daran, dass der Wahl-Hamburger Behnam ziemlich viel Respekt vor dem Lied und den Fallen hatte, in die man tappen konnte. „Dieser Song hätte es verdient mit mehr Liebe gesungen zu werden und es ist aus mir raus gekommen. Allerdings nicht so, wie ich das wollte und ich glaube so eine Show braucht diese abgeklärte Ruhe, die ich bis jetzt auch hatte und deswegen bezweifle ich auch nicht, dass der Moment jetzt richtig war, um zu gehen.“ Seine Fans sehen das natürlich anders, aber man darf gespannt sein, was die Zukunft für den faszinierenden Sänger bringen wird und natürlich wünschen wir uns, noch mehr von ihm zu hören!

Natia Todua im Finale von "The Voice of Germany"
Adam Berry/Getty Images
Natia Todua im Finale von "The Voice of Germany"
Andreas Bourani, Smudo, Stefanie Kloß, Michi Beck & Rea Garvey, "The Voice of Germany"-Coaches 2015
Alexander Koerner/Getty Images
Andreas Bourani, Smudo, Stefanie Kloß, Michi Beck & Rea Garvey, "The Voice of Germany"-Coaches 2015
Lena Gercke, Model
Simon Hofmann / Getty Images
Lena Gercke, Model


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