Für Rino Galiano (36) war zwar nach der fünften Liveshow Schluss bei The Voice of Germany, aber die Erfahrungen, die er in der Show machte, wird er nie vergessen. Sein Leben hat sich durch seine Teilnahme sehr verändert. So hat der 36-Jährige nicht nur neue, gute Freunde gefunden, er wurde jetzt auch zum ersten Mal mit dem Ansturm von Medien und Fans konfrontiert. Eine Erfahrung, die ihn, so erzählte er im Promiflash-Interview zunächst ziemlich aus der Bahn warf.

Denn Rino erklärte, dass die „The Voice“-Kandidaten sehr wohl mitbekommen, wer ihre Fans sind und wieviele es sind: „Virtuell auf jeden Fall und wir hatten auch schon Autogrammstunden, mich halten die Leute auf der Straße an. Ich fang so bei 24 bis 39 an. Das sind so die, die zu mir halten und mich toll finden. Aber auch junge Leute, das ist schön und das wussten wir von Anfang an.“ Rino betonte, dass die Leute, die ihm begegnen immer nett seien, es aber im Netz, wo die Leute anonym sind, auch Diskriminierungen gebe. Was ihm aber richtig Angst machte, war die Gewaltigkeit des „The Voice“-Phänomens: „Das war mir zu groß, zu gewaltig. Ich hatte Angst vor solchen Sachen. Ich habe so diese ganzen Menschenmassen gesehen und alle, die mir geschrieben haben. Mein Internetportal ist mir zusammengebrochen und das Telefon hat nonstop geklingelt und ich bin ausgeflippt am Anfang.“ Rino hatte ja eigentlich nur teilgenommen, um seinem Vater postmortem einen Gefallen zu tun und so überlegte er doch angesichts der Größe der Show tatsächlich, alles hinzuschmeißen.

Fast hätten wir seine vielen tollen Live-Auftritte also gar nicht erleben dürfen: „Ich wollte wegrennen. Ich habe zwei Mal einen Rückzieher machen wollen und da hat mich der Xavier wieder zur Vernunft gebracht.“ Sein Coach wusste offenbar, wie sein Kandidat sich fühlte. Rino erklärte, warum er trotz seiner Angst blieb: „Dann hat mich der Xavier zur Seite genommen und hat zu mir gesagt: ‚Du musst dem Schweinehund ins Auge blicken. Das wird jetzt nicht aufhören, das wird auch wahrscheinlich noch schlimmer werden. Das ist noch nicht die Zeit, auszuflippen. Guck dir das an, ertrage die Energie, es ist deine Berufung. Du musst damit klarkommen.‘ Dann habe ich darüber geschlafen und dann war mir klar: ‚Ok, ich springe ins eiskalte Wasser‘, und es war gar nicht so schlimm, wie ich dachte.“

Zum Glück hat der Musiker auf Xavier (40) gehört und hat uns bei „The Voice of Germany“ mit vielen, tollen Songs begeistert. Rino hat seine Teilnahme jedenfalls viel gebracht und, obwohl er nun draußen ist, bläst er kein Trübsal, sondern hat schon neue Pläne. Welche das sind, erfahrt ihr bald hier bei Promiflash.

Natia Todua im Finale von "The Voice of Germany"
Adam Berry/Getty Images
Natia Todua im Finale von "The Voice of Germany"
Die "The Voice of Germany"-Jury 2018
Getty Images
Die "The Voice of Germany"-Jury 2018
Sasha und Xavier Naidoo beim ECHO 2017
Getty Images / Tobias Schwarz
Sasha und Xavier Naidoo beim ECHO 2017


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