Zarte 15 Jahre scheinen auszureichen, um vom Örtchen Lymington aus die ganze Welt zu erobern. Birdy (15) ist zumindest auf dem besten Wege, das mit ihrer Musik zu schaffen, auch wenn sie „nur“ Coversongs neu interpretiert.

Jasmine van den Bogaerde, die sich den süßen Bühnennamen verpasste, zwitschert ebenso zart wie die gefiederten Kollegen und verwandelt so manches Indie-Schmankerl in ein kleines Klangmeisterwerk. Dies stellte sie gestern Abend exklusiv vor einem ausgewählten Berliner Publikum unter Beweis. Mit eigener Klavierbegleitung und zurückhaltender Schüchternheit präsentierte sie einige Songs ihres ersten, selbst betitelten Debüts, das am 23. März in die deutschen Läden kommt und schon jetzt bemerkenswerte Verkaufsprognosen erhält. Songs wie „Terrible Love“ von The National, Phoenix' „1901“ oder Bon Ivers „Skinny Love“ verlieren in ihrer Interpretation nicht an Charme, denn durch das fragile, aber trotzdem sichere Stimmchen der Engländerin nehmen die Stücke sogar noch an emotionaler Stärke zu. Dem Publikum hat's gefallen und auch, wenn Birdy auf der Bühne etwas unsicher wirkte, ging sie völlig in ihrer Musik auf. Genug, um der stimmlich Erwachsenen eine ganz große Karriere vorherzusagen.


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