Nach 29 Jahren Beziehung, elf gemeinsamen Kindern und einer gescheiterten Blitz-Ehe wagte Dieter Wollny (52) in der jüngsten Episode nun den zweiten Versuch und hielt um die Hand seiner Liebsten Silvia (46) an.

Schuld daran ist der kleine ostdeutsche Ort Schraplau, der das besinnliche „Stadt, Land, Essen“-Spiel der Wollnys aus den Fugen geraten und Papa Dieter und Tochter Sarafina (17) den Atlas auf dem Dachboden suchen lässt. Dabei entdecken die beiden nicht nur, dass die jüngere Sarah-Jane (13) um die Existenz des Ortes Recht behalten wird sondern auch das alte Brautkleid der Großfamilien-Mutter. Vor 22 Jahren ließ sich das Paar standesamtlich trauen; „doch dann hatte ich einen Ausrutscher, habe Silvia betrogen und sie hat sich nach fünf Wochen scheiden lassen,“ verrät er. Seitdem ist die Liebesbekundung vor dem Traualtar ein schwieriges Thema bei den Wollnys. Doch Dieter will es endlich wagen, lockt seine Liebste unter einem Vorwand an das mondbeschienene Rhein-Ufer und stellt ihr mit einem herzzerreißenden Gedicht im Kreise der Kinder die Fragen aller Fragen.

Da sagt Silvia nicht Nein, mit ihrer bekannt ruppig-liebevollen Art herzt sie Dieter und nimmt den Distanzring ihres Rollers an, den ihr zukünftiger Ehemann ihr zur Verlobung reicht. Das Chaos ist vorprogrammiert. Schon in zwei Wochen soll die Hochzeit stattfinden und die hat es in sich: „Ich will 'ne weiße Kutsche haben. Ein Kleid. Ich will weiße Pferde haben.“ Silvia Wollny hat genaue Vorstellungen, da ist es mit einer simplen Trauung nicht getan. Dieter sieht darin kein Problem, für seine „Prinzessin“ will er eine perfekte Traumhochzeit organisieren. Das alte Brautkleid im Stile von „Prinzessin Diana früher mit viel Schnicki und riesenlanger Schleppe“ in Größe 36 passt Silvia leider nicht mehr. Ein Schneider aus Neuss kann das Traumkleid von vor 22 Jahren auf Größe 48 anpassen und Frau Wollny ihren größten Wunsch erfüllen.

Jetzt darf auch ein feuchtfröhlicher Junggesellenabschied für Dieter nicht fehlen, dabei lässt er buchstäblich die Puppen tanzen, als seine Freunde und sein ältester Sohn ihn mit einem Sex-Spielzeug und einigen kühlen Alt-Bieren überraschen. Kein Problem für Silvia, die nicht glaubt, dass ihr Mann über die Strenge schlagen könnte: „Die Jungs sollen ihren Spaß haben, die sind ja auch keine 17 mehr.“ Doch zu früh gefreut, die älteren Herren nutzten den freien Abend! Als der Zukünftige erst um acht Uhr morgens zu Hause erscheint, gibt es mächtigen Ärger. Die Erinnerungen an den untreuen Dieter kommen zurück. Ist Papa Wollny etwa schon wieder fremd gegangen? Ob die Hochzeitsglocken wirklich noch läuten, werden wir in einer Woche erfahren.


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