Matthias Schweighöfer (31) liebt es, mit seinen Fans in Kontakt zu sein und wo geht das einfacher als per Facebook, wo er alle Interessierten auf direktem Wege erreicht? Da werden dann kleine Infos zu neuen Projekten bereitgestellt, Aprilscherze gepostet oder auch mal die Besetzung für eine Filmrolle gesucht. Der Schauspieler erzählte bei unserem Besuch am „Schlussmacher“-Set, wie wichtig für ihn das Internet geworden ist: „Online ist total wichtig mittlerweile. Online werde ich auch in Zukunft viel arbeiten.

Auch Matthias Freund und Geschäftspartner, der Produzent Dan Maag (37), plauderte ein bisschen über die Bedeutung des Internets für den Job. Bei mittlerweile 745 000 Followern – „und das Ziel ist jetzt die Million“ – auf Facebook haben die beiden pfiffigen Kumpel erkannt, wie gut sie das zu Werbezwecken nutzen können. „Für uns ist das wie ein Fernsehkanal, der direkt zu den Leuten führt. Jetzt bei 'Schlussmacher' von Beginn der Geschichte über Drehberichten, dass wir Matthias' 'Behind the Scenes' und das Drumherum gefeatured haben. Das bindet die Leute natürlich relativ früh“, verriet Dan. Doch das ist noch nicht alles, was er und Matthias sich ausgedacht hatten. Sie kamen nämlich noch auf die lustige Idee, über diese Plattform direkt an der Quelle ihrer Fanbase Komparsen zu casten. „Wir haben es jetzt zum ersten Mal in dem Sinne genutzt, dass wir wirklich gesagt haben: 'Wir haben jetzt hier eine Szene mit 90 Komparsen', es ist natürlich für uns auch ein Kostenfaktor“, so der Produzent, der sich freut, die Fans ans Set holen und sie so glücklich machen und gleichzeitig Löhne für Profi-Komparsen sparen zu können. Doch erklärte Dan auch, dass dieses „Experiment“, wie er es nennt, mit einem Risiko behaftet war: „Das Thema ist zum Beispiel: Kommen die auch wirklich? Das ist ja so das Thema mit Komparsen. Ganz viele sagen: 'Ja, ich mache mal mit', und dann merken sie, sie müssen ja doch um sechs Uhr da sein, das ist ja doch in Berlin und die kommen aber aus Potsdam, dann kommen sie erst um neun Uhr und dann haben wir natürlich das Problem. Aber alle, die wir über Facebook gecastet haben, sind gekommen.“

Davon konnte Promiflash sich vor Ort selbst überzeugen, denn die Fan-Komparsen waren alle da, um die Disco-Szene als tanzende Partygänger perfekt zu machen und machten das so toll, dass sie neben den ebenfalls anwesenden Profi-Komparsen überhaupt nicht negativ auffielen. Davon war auch Matthias Schweighöfer begeistert: „Es ist toll, die Facebook-Leute waren klasse. Also echt. Die sahen super aus. Man hat so viele Agenturen, über die man auch immer castet und bei Facebook kommen da halt mal Leute zusammen, die man sonst nicht bekommt oder trifft. Einfach Leute, die sonst vielleicht gar keine Chance haben, die kann man so dann halt auch entdecken.“ Ein durchaus gelungenes Experiment also, denn neben den Komparsen konnte auch die gesuchte Besetzung für die freie, weibliche Rolle gefunden werden, wobei die Auswahl unter all den tollen Video-Bewerbungen echt schwer war, wie Dan Maag uns bestätigte.

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