In diesem Jahr schickt Österreich besonderes auffällige Künstler zum Eurovision Song Contest: Die Trackshittaz! Die zwei Jungs werden mit ihrem Song Wookie mit deim Popo bestimmt für Stimmung in Baku sorgen und mit ihrer bunten Bühnenshow sicherlich so manchem im Gedächtnis bleiben. Doch während die einen ganz begeistert sind von der unkonventionellen Art der Band, sind andere wiederum wenig angetan davon, dass gerade diese Band ihr Land im internationalen Wettbewerb repräsentieren wird.

Im Interview mit Promiflash nahmen Manuel Hoffelner und Lukas Plöchl hierzu Stellung: „Wir polarisieren sehr. Die Betonung liegt auf POlasieren. Das ist bei uns das gleiche wie bei einem Popo, der hat auch zwei Arschbacken und die eine ist eben die positive, die Leute, die uns lieben und die andere, die negative, die Leute, die uns hassen. Dazwischen sind nur Löcher. Was einerseits schwieriger auszuhalten ist, gerade wenn man persönlich angegriffen wird, aber andererseits weiß man, dass es letztendlich eine gute Promotion ist. Und bei uns in Österreich ist das wirklich so, jeder hat eine Meinung über uns. Da sagt niemand: 'Trackshittaz, die san mia Wuarscht'.“

Hin und wieder wird das Hip Hop-Duo auch mit der oft diskutierten und persiflierten Krocha-Szene in Verbindung gebracht, die sich vor ein paar Jahren in Wien entwickelte, allerdings genauso schnell wieder verschwand, wie sie auftauchte. Die Anhänger dieser Jugendkultur zeichneten sich durch ihren ganz eigenen Sprach-, Tanz- und Kleidungsstil aus. Oftmals trugen die Krocha grelle Neon-Farben, Trucker-Caps, Pali-Tücher und einen Vokuhila. Ihr Tanzstil, das sogenannte „krochn“, vereint Elemente des Shuffles, Hardsteps und Jumpstyles. Doch sehen sich die Trackshittaz eigentlich dieser Szene zugehörig? „Uns wird öfter Ähnlichkeit mit Krocha nachgesagt, aber prinzipiell ist das einzige, das gleich ist, dass wir auch im Partysektor unterwegs sind“, erklärten die Jungs. Aber auch wenn die Krocha nicht unbedingt ihrem Style entsprechen, so sind Manuel und Lukas demgegenüber aufgeschlossen: „Es war da und es war lustig zum Anschauen. Wir waren aber kein Teil der Szene und wir waren jetzt nicht beleidigt, als das wieder ein bisschen abgeklungen ist. Wir waren aber auch nicht erfreut, dass endlich aus ist“, verrieten sie und fügten abschließend hinzu: „Da haben sich die Emos schon länger gehalten und mich mehr aufgeregt!“

ORF/Ali Schafler
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Thomas Faehnrich/ WENN.com


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