So steht Stephen Dürr zu Dschungel-Mitcamper Gil Ofarim
Frisch aus dem australischen Busch zurück, zog Stephen Dürr (51) ein Fazit zu seiner Begegnung mit Gil Ofarim (43) im Dschungelcamp – und das vor laufenden Kameras in einer Pressekonferenz, bei der auch Promiflash dabei war. Der Schauspieler berichtete, dass er mit dem "Bild aus den Medien" ins Camp eingezogen sei, im Dschungel aber einen "wirklich sehr netten, anstandsvollen, respektvollen, aufmerksamen, sympathischen" Gil kennengelernt habe: "Er hat noch keinen Weg gefunden, das ganze Ding aufzulösen." Zwischen Lagerfeuer und Sternenjagd suchte Stephen mehrmals das Gespräch – ruhig und unter vier Augen: "Ich habe nichts davon gehalten, so konfrontativ auf ihn zuzugehen." Kurz nach einem dieser Gespräche habe Gil sich am Dschungeltelefon bei der Stadt Leipzig und dem Land Sachsen entschuldigt, wie Stephen nun erst draußen erfuhr. "Das freut mich wirklich sehr", sagte er gegenüber den anwesenden Medien.
Die beiden wollen den Faden nach der Show also nicht abreißen lassen und haben ein Wiedersehen in Hamburg verabredet. Stephen schilderte, dass die Gespräche von Vertrauen geprägt gewesen seien. Er habe viele Fragen gehabt, Gil aber könne "nicht so viel sagen" und verweise auf eine Verschwiegenheitserklärung. Für Stephen ist bei dem Musiker dennoch "ein Prozess in Gang gekommen", wie er betonte: Er habe bewusst auf Druck verzichtet, weil Gil bei zu harter Ansprache sofort dichtmache und im Camp Teamgeist gefragt sei. Der Schauspieler hofft, dass Gil seinen Weg findet und Antworten geben kann – "für ihn selbst und für alle anderen", wie Stephen auf dem Podium formulierte. Die geplante Hamburger Verabredung steht: Kommt Gil in die Hansestadt, will er sich bei Stephen melden. Beide hätten das bereits im Camp abgemacht, erzählt Stephen, der seine ruhige Strategie im Rückblick bestätigt sieht.
Abseits der Kameras zeigt sich, wie sehr Stephen auf persönlichen Austausch statt öffentlicher Fronten setzt. Schon vor dem Start der Staffel blieb er bei seiner Linie, alle Mitstreiter gleich zu behandeln, auch wenn der Ton im Netz rau war. Nach seinem Exit zog er Bilanz: "Mir geht's richtig gut", versicherte Stephen, der Mitte der 1990er-Jahre durch seine Rolle als Till Weigel in der RTL-Soap Unter uns berühmt wurde, rückblickend – begleitet von einem Schmunzeln über die vielen "Popcorn-Momente" im Camp. Die kommende Etappe ist längst geplant: eine Woche Erholung mit der Familie an der Gold Coast – weit entfernt vom Prüfungsstress und dem hektischen Lagerfeueralltag. Von Enttäuschung keine Spur, vielmehr überwiegt die Dankbarkeit für dieses besondere Erlebnis. Und Gil? Der Musiker denkt erkennbar viel nach, wirkt im Miteinander höflich und aufmerksam. Sollte es zum Treffen in Hamburg kommen, dürfte es weniger um Show gehen als um ein fortgesetztes, persönliches Gespräch, das im Dschungel begonnen hat.












