Dass Schauspieler Alec Baldwin (54) nicht einmal seine Hochzeitspapiere vom zuständigen Amt abholen kann, ohne dabei von neugierigen Paparazzi verfolgt zu werden, brachte ihn jetzt zum Ausflippen. Der für seine Ausbrüche gegenüber Fotografen bekannte „30 Rock“-Star ging nämlich wutentbrannt auf einen solchen los, der ihn und seine Verlobte Hilaria Thomas (28) vor dem Manhattaner Gerichtsgebäude abpasste. Der Fotograf Marcus Santos (42), der für die Daily News arbeitet, sei von Baldwin ins Gesicht geschlagen worden, heißt es: „Er kam auf mich zu, hat angefangen mich zu schubsen und zu schlagen – einmal direkt aufs Kinn. Er ist wie ein wilder Stier auf mich losgegangen!“ Augenzeuge und Hochzeitsfotograf Goren Veljic beschrieb die Situation folgendermaßen: „Der war verrückt. Das war ein totaler Wutausbruch. Ich glaube, mit ihm stimmt etwas nicht.“

Baldwin hingegen, dem nun angeblich eine Klage wegen Körperverletzung droht, bezog via Twitter Stellung zu dem Vorfall: „Ein 'Fotograf' hat mich mit seiner Kamera heute Morgen fast ins Gesicht geschlagen. Waterboarding für alle Paparazzi.“ Infolge der Berichterstattung durch die Medien fügte er hinzu: „Ich schätze, wenn der angreifende Paparazzo einen Hoodie getragen und ich ihn erschossen hätte, dann wäre das alles schon vergessen.“ Damit vergleicht Baldwin den Zwischenfall mit dem tragischen Tod des afroamerikanischen Jugendlichen Trayvon Martin (†17), der im Februar von einem Mann der Nachbarschaftswache erschossen wurde, der danach allerdings nicht verklagt wurde - was derzeit eine hitzige Debatte über Rassismus und Polizeiwillkür auslöste. Mickey Osterreicher, Chefsyndikus der National Press Photographers Association, zeigte sich wegen dieser Aussage fassungslos und wandte sich an den Schauspieler: „Statt eine rassistische Tragödie dieser Nation herunterzuspielen, würde ich IHNEN raten, etwas über den Kopf zu tragen, wenn sie auf der Straße nicht erkannt werden wollen.“ Wenige Stunden später verließ Alec Baldwin sein Hotel und versteckte sich dabei unter einer Decke. Man darf gespannt sein, wie sich dieser skurrile Eklat auflösen wird.

Alec BaldwinAgostino Fabio/WENN.com
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