Als Franck Ribéry (29) vor einiger Zeit mit einem Rotlicht-Skandal in Verbindung gebracht wurde, machte er damit Schlagzeilen, die er wohl am liebsten vergessen würde. Der Profi des FC Bayern München soll vor drei Jahren Sex mit einer Prostituierten namens Zahia Dehar (20) gehabt haben, die zum Zeitpunkt der angeblichen Liebesdienste erst 17 Jahre alt war. Die Polizei ermittelte, bis die Staatsanwaltschaft im Jahr 2011 beschloss, den Fall zu den Akten zu legen. Man glaubte dem Fußballer, der ausgesagt hat, er habe nicht gewusst, dass er sich auf eine Minderjährige eingelassen hatte. Nun wird die Geschichte allerdings doch noch einmal aufgerollt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Ermittlungsrichter Andre Dando erwirkt, dass nun doch ein Gerichtsprozess gegen Ribéry wegen „Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten“ gestartet wird. Ebenfalls betroffen davon ist Karim Benzema (23), der mit Ribéry in der französischen Nationalmannschaft spielt und auch mit der 17-Jährigen angebandelt hatte. Laut französischem Strafrecht kann der Kontakt zu minderjährigen Prostituierten eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren sowie eine Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro nach sich ziehen. Experten gehen davon aus, dass die Sport Stars Widerspruch gegen die drohende Prozesseröffnung einlegen.

Shkodran Mustafi, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Thomas Müller bei der EM 2016
Getty Images
Shkodran Mustafi, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Thomas Müller bei der EM 2016


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