Regisseur und Drehbuch-Autor Woody Allen (76) war in den letzten Jahren viel in Europa unterwegs. Sein aktueller Streifen To Rome With Love spielt in Italien, „Midnight in Paris“ (2011) in Frankreich und „Vicky Cristina Barcelona“ (2008), wie soll es auch anders sein, in Spanien.

Und damit scheint der Altmeister richtig glücklich zu sein, wie er im Interview mit skynews.de erzählte. Er habe nämlich schon immer „ausländische Filme“ drehen wollen und, nachdem das in den USA nicht ging, musste er eben aus den Staaten weg und den europäischen Stil ausprobieren: „Ich wollte immer ein ausländischer Film-Macher sein. Aber ich komme aus Brooklyn, deswegen ging das nicht, weil ich nie ein Ausländer war. Plötzlich, durch verschiedene Zufälle, bin ich dann einer geworden, so weit sogar, dass ich Untertitel schreiben darf. Das macht mich wirklich glücklich.“

Aber ist es nicht manchmal schwierig, in fremden Ländern zu arbeiten, weil einem die Sprachbarriere im Weg steht? Laut Woody nicht wirklich - wie die Sprache der Liebe ist nämlich anscheinend auch die Set-Sprache international: „Die Sprache ist kein Problem. Es gibt bei einer Filmproduktion nur wenige Sachen, über die man sprechen muss und die lernt man auch direkt“, weiß der erfahrene Regisseur und in der Praxis hat er dafür auch die Bestätigung bekommen: „Ich habe drei Filme mit einem chinesischen Kameramann gemacht, der nicht ein Wort Englisch gesprochen hat - nicht ein Wort. Aber es war egal, weil wir nur über das Licht und den Blickwinkel gesprochen haben.“

Woody Allen, Juli 2019
Getty Images
Woody Allen, Juli 2019
Woody Allen und Soon-Yi Previn
Getty Images
Woody Allen und Soon-Yi Previn
Woody Allen im November 2017
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Woody Allen im November 2017


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