Die fünf Jungs der Boygroup One Direction sind momentan nicht nur in ihrer Heimat Großbritannien sehr erfolgreich. Auch anderenorts erfreuen sie sich großer Beliebtheit und werden in Amerika sogar bald in einem landesweit ausgestrahlten Werbespot zu sehen sein. Dass die Musiker sich in Deutschland ebenfalls kaum vor Fans retten können, zeigte sich spätestens an diesem Wochenende.

Bei einer Autogrammstunde im Kölner Megapark kam es zu einem regelrechten Massenandrang. Anstatt der 800 erwarteten Autogrammjäger erschienen nämlich fast 5000 überwiegend weibliche Anhängerinnen, um sich die begehrten Unterschriften zu sichern - ein Andrang, dem der Veranstalter anscheinend nicht gewachsen war. Es kam zu einer akuten Platznot, in deren Folge nach Angaben der Feuerwehr 68 Fans wegen Erschöpfungszuständen behandelt werden mussten. Zudem seien drei Teenies wegen leichter Fingerquetschungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Für Sony Music, den Veranstalter, könnte es nach Aussagen des Kölner Polizeipräsidenten Albers übrigens ziemlich teuer werden. Derzeit werde geprüft, ob die Kosten für den Polizeieinsatz von der Plattenfirma übernommen werden müssen - zwischenzeitlich seien immerhin gut 100 Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Eine Entscheidung steht bisher allerdings noch aus.

Patrick Hoffmann/WENN.com
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