Britney Spears emotional: "Ich will einfach nur normal sein"
Britney Spears' (44) ehemalige Visagistin und Stylistin Julianne Kaye hat sich nach der jüngsten Verhaftung der Sängerin besorgt über ihren Zustand geäußert. Die Make-up-Artistin begleitete Britney in den frühen Jahren ihrer Karriere auf Tourneen durch Europa und Asien und lebte sogar zeitweise mit ihr zusammen. Schon damals sei der Druck durch den plötzlichen Ruhm für die junge Künstlerin überwältigend gewesen, verriet Julianne gegenüber der Zeitung Mirror. Letzte Woche wurde Britney von der kalifornischen Highway Patrol angehalten und über neun Stunden festgehalten, nachdem sie mit ihrem BMW bei hoher Geschwindigkeit auffällig gebremst und die Spur gewechselt haben soll. Ihr Manager Cade Hudson erklärte daraufhin, er hoffe, dass die Festnahme einen längst überfälligen Wendepunkt in Britneys Leben markiere.
Julianne erinnert sich daran, wie die heute 44-Jährige bereits in ihren frühen Zwanzigern unter dem enormen Druck litt. "Als ich sie traf, war alles aufregend, aber je ernster und anspruchsvoller es wurde, desto mehr ließ das Management sie arbeiten, mehr als sie wollte. Das machte sie ziemlich deprimiert. Sie weinte viel und sagte: 'Ich will normal sein'", erzählte sie. Der Wandel vom unbemerkten Leben in einer Kleinstadt zu einem Dasein, bei dem sie das Hotelzimmer nicht mehr verlassen konnte, sei wie über Nacht passiert. Fans hätten den Tourbus geschaukelt, Paparazzi seien über Zäune geklettert – die Situation sei damals brutal und unerbittlich gewesen. Zu Britneys Instagram-Posts äußerte sich Julianne ebenfalls: "Wenn man sich ihr Instagram allgemein ansieht, scheint sie aus der Bahn geworfen zu sein. Das ist beängstigend."
Die Stylistin, die Britney und Justin Timberlake (45) einst in ihren berühmten Doppel-Jeans-Outfits bei den American Music Awards 2001 einkleidete, stand der Sängerin auch nach der Trennung von Justin bei. Obwohl die beiden Frauen seit Jahren keinen Kontakt mehr haben, fühle sich Julianne ihrer ehemaligen Kollegin noch immer verbunden. Sie habe kürzlich alte Fotos herausgesucht und dabei festgestellt, wie sehr die gemeinsame Zeit sie geprägt habe. "Ich bin in meinen Zwanzigern mit Britney erwachsen geworden", sagte sie. Gleichzeitig machte sie sich Sorgen, dass niemand aus dem alten Team mehr mit der Sängerin in Kontakt stehe. Auch die Vormundschaft, die Britneys Leben über ein Jahrzehnt lang kontrollierte, habe sich für sie falsch angefühlt. "Ich hoffe einfach, dass sie die Hilfe bekommt, die sie braucht", erklärte Julianne abschließend.








