Ein nahezu unglaubliches Ereignis bei der diesjährigen Oscarverleihung. Als Mark Wahlberg (41) neben Teddybär Ted den Umschlag der Kategorie "Bester Tonschnitt" öffnete, wollte er zunächst seinen Augen nicht trauen. Doch es war tatsächlich so: Zwei Nominierte gewannen den Oscar in dieser Kategorie.

Zunächst einmal wurde Paul N. J. Ottosson (47) für den Action-Thriller "Zero Dark Thirty", die Verfilmung der Jagd auf Osama bin Laden, ausgezeichnet, anschließend bekamen Per Hallenberg und Karen Baker Landers ebenfalls jeweils einen Oscar für den neusten Bond-Film "Skyfall".

Aber gab es so etwas überhaupt schon einmal zuvor? Die Antwort lautet: Ja! Und zwar nicht nur einmal. Dies war das sechste Unentschieden in der Geschichte der Oscarverleihung. 1949 gab es die Situation zum ersten Mal in der Kategorie "Beste Dokumentation", 1986 passierte dies in selbiger Sparte erneut. Und sogar in der Kategorie "Beste Schauspielerin" (1969) und "Bester Schauspieler" (1932) gab es Unentschieden. Das letzte Mal trat der Fall 1994 auf, dabei ging es um den besten Kurzfilm.

Früher besagte das offizielle Reglement sogar, dass der Fall eines Unentschiedens eintritt, wenn nicht mehr als drei Stimmen zwischen den beiden Top-Nominierungen liegen. Heute müssen es tatsächlich genau gleich viele Stimmen sein, die beide Sieger für ein Unentschieden sammeln müssen.

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