Neue ZDF-Doku verspricht Enthüllungen über Queen Elizabeth
Eine neue Royal-Reportage rückt Königin Elizabeth II. (†96) in den Fokus – mit Erinnerungen der Menschen, die ihr am nächsten standen. Das ZDF zeigt am 14. April 2026 um 20.15 Uhr die Produktion "Die Queen und ich" von Filmemacherin Julia Melchior, die Vertraute aus dem Inner Circle zu Wort kommen lässt. Wer nicht warten will, kann schon ab Freitag, 10. April, im Streaming reinschauen. Dazu kommt eine Vorab-Ausstrahlung im linearen Programm bereits am Donnerstag, 9. April, um 20.15 Uhr. Im Film sprechen unter anderem die Privatsekretärin, ein Freund, ein Bischof und ihr Schneider über die Jahrhundertkönigin – mit persönlichen Anekdoten über Schloss Windsor, ihre Pferdeleidenschaft und Momente, in denen Elizabeth besonders nahbar wirkte.
Besonders eindrücklich sind die Schilderungen des früheren Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby. Er erinnert sich in der ZDF-Reportage an private Vieraugengespräche und gemeinsame Autofahrten, bei denen er als Wochenendgast sogar ihren berühmten zügigen Fahrstil erlebte. "Sie schuf eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer der Boss ist", erinnert sich Justin in dem Film. Er beschreibt Elizabeth als akribisch vorbereitet, detailgenau und souverän im Ton – auch dank einer Frage, die vielen als strenge Nagelprobe galt: "Sind Sie sich sicher?", heißt es in der ZDF-Reportage. Selbst auf Besuchen bei Freunden wie John Warren, der die Queen in Zuchtfragen beriet, riss der Dienst nicht ab: Die roten Lederkoffer mit Staatsdokumenten reisten mit, während sie mit John täglich telefonierte und über Rennpferde fachsimpelte. Ihre Verbundenheit zu Schloss Windsor, das ihr als Rückzugsort galt, zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Erinnerungen.
Elizabeth II. und Prinz Philip waren über 70 Jahre lang verheiratet, doch hinter den Palastmauern soll es nicht immer harmonisch zugegangen sein. Während einer Australienreise im Jahr 1954 kam es zu einem heftigen Streit, bei dem Philip aus einem Cottage stürmte und Elizabeth ihm mit einem Tennisschläger und Schuhen folgte. Solche privaten Momente hielt die Monarchin Zeit ihres Lebens unter Verschluss – für viele schien sie unsterblich, für manche bleibt sie es. Selbst wenn sie bei Freunden zu Besuch war, kam sie ihren Pflichten nach und hatte die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. Die neue ZDF-Reportage verspricht nun, der Jahrhundertkönigin durch die Erzählungen ihrer engsten Vertrauten so nahe zu kommen wie nie zuvor.






