Fast hätte man nicht mehr daran geglaubt, doch offensichtlich gibt es sie noch, die Helden im Musik-Geschäft! Die Musiker, bei denen nicht der eigene Profit an erster Stelle steht, sondern die Musik selbst und die Fans. Als einer der letzten Helden dieser scheinbar aussterbenden Gattung präsentierte sich nun Rockstar Kid Rock (42), der jüngst einen öffentlichen Verbalangriff gegen zwei der absoluten Schwergewichte im Musik-Business startete: Justin Timberlake (32) und HipHop-Mogul Jay-Z (43).

Auslöser für Kid Rocks empörten Diss waren die utopischen Preise, die die Mega-Stars mittlerweile für ihre Konzerte verlangen, berichtete Starpulse. Umgerechnet unglaubliche 170€ müssen Fans nämlich hinblättern, um ihre Idole live performen zu sehen. Für Kid Rock eine echte Frechheit! Denn der Country-Sänger hatte selbst erst kürzlich für diesen Sommer eine Geldbeutel-freundliche Tour angekündigt, bei der die Karten gerade einmal 15€ kosten sollen. Für die Wucherpreise seiner Kollegen fand er darum deutliche Worte: "Das ist Müll. Es ist mir egal wer ihr seid... Ich betrachte die beiden als Teil des Freundeskreises in dem Business, aber ich bin damit nicht einverstanden." Um die Preise für seine Konzerttickets günstig zu halten, werde Kid Rock zwischen umgerechnet 40.000€ und 75.000€ verlieren. Dafür ermögliche er seinen Fans aber niedrige Preise für Tickets, Fanartikel und das Parken.

Generell sehe Kid Rock die Entwicklung in der gesamten Unterhaltungsindustrie eher kritisch. "Es ist aus dem Ruder gelaufen. Der Preis für Konzerte, der Preis für Unterhaltungsveranstaltungen. Sie wissen schon, egal ob es eine Sportveranstaltung ist, ein Kinobesuch, sich dort ein Wasser zu kaufen, was auch immer... Ich habe immer versucht die Preise auf einem Level zu halten, das ich als fair ansehe. Und ich habe immer gesagt, ich bin stolz , dass ich mit erhobenem Kopf auf die Straße gehen und anderen in die Augen sehen kann, in dem Wissen, dass ich niemals zu unrecht Geld von einem arbeitenden Menschen genommen hab...Ich verdiene viel Geld. Ich kann eine Gehaltskürzung wegstecken."
Bei so viel Bescheidenheit und Fürsorge für die Fans sind wir ganz hin und weg und freuen uns, dass Kid Rock mit gutem Beispiel vorangeht. Wer weiß, vielleicht nimmt sich das ja der ein oder andere Musiker-Kollege zum Vorbild!

Jessica Biel und Justin Timberlake bei den Emmys 2018
Getty Images
Jessica Biel und Justin Timberlake bei den Emmys 2018
Jay-Z, Blue Ivy und Beyoncé
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Jay-Z, Blue Ivy und Beyoncé
Pamela Anderson und Kid Rock im Oktober 2006
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Pamela Anderson und Kid Rock im Oktober 2006


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