Am heutigen Samstagabend stand alles im Zeichen des Fußballs. Kaum ein anderes Thema beherrschte die Schlagzeilen in den letzten Tage so, wie das große Endspiel der Champions League. Verständlich, denn erstmals trafen zwei deutsche Mannschaften in einem Champions League-Endspiel aufeinander: Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München hieß es im altehrwürdigen Londoner Wembley-Stadion und was von Anfang an zu beobachten war - die beiden Vereine schenkten sich nichts!

Und obwohl die Bundesliga-Giganten in der ersten Halbzeit etwas verhalten über den Rasen eilten, wendete sich das Blatt dann kurz nach der Pause. In der 60. Minute war es Mario Mandžukić (27), der das erste Tor für Bayern versenkte und damit einen Ausnahmezustand auslöste. Entsetzte Blicke auf Seiten der Schwarz-Gelben, Jubelschreie aus dem Freistaat. Nach einem Foul an Marco Reus (23) nur acht Minten später, erzielte İlkay Gündoğan (22) den Ausgleich für den BVB. Was für eine Nervenpartie! Trainer Jürgen Klopp (45) hielt nichts mehr auf seinem Sitz, jubelnd riss er die Hände in die Höhe, erleichtert darüber, dass seine Männer wieder im Spiel waren.

Was dann folgte, war allerdings vornehmlich wildes Durcheinanderlaufen. Planlosigkeit auf beiden Seiten und verpasste Torchancen. Die Anspannung war förmlich durch den Fernseher zu spüren, beide Teams absolut erpicht auf den Sieg. In der 87. Minute versuchte Bastian Schweinsteiger (28) dann noch einmal das Runde ins Eckige zu bringen - vergebens. Er scheiterte an Torhüter Roman Weidenfeller. Eine Minte später: Was Schweinsteiger vergönnt blieb, erzielte dann Arjen Robben (29).

Vorbereitet von Franck Ribéry (30) schoss er die 2:1-Führung für den FC Bayern München. Nach dreiminütiger Nachspielzeit dann die Erlösung: Nach dem verpassten Sieg im letzten Jahr gegen den FC Chelsea eine Genugtuung für die Bayern.

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Stürmer Mario GomezActionPress/MAGICS
Stürmer Mario Gomez
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Jürgen Klopp


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