Steven Soderbergh (50) scheint es ernst zu meinen. Der Amerikaner zählt zu den bekanntesten und auch erfolgreichsten Regisseuren der Welt. Nun will er allerdings sein Handwerk an den Nagel hängen. Mit gerade einmal 50 Jahren will er als Regisseur aufhören. Er sagt, dass ihm einfach der Ansporn und die Energie fehlen, weitere Filme zu machen. Der 50-Jährige hatte schon einmal angekündigt, seinen Job an den Nagel zu hängen, aber machte dann trotzdem weiter. Mit seinen erneuten Plänen scheint er es jetzt jedoch ernst zu meinen.

Auf dem Filmfestival Cannes stellte er am Mittwoch seinen vorerst letzten Film "Behind the Candelabra" vor und erklärte, warum er sich entschieden habe aufzuhören. Ihm fehle die Neugier, neue Filme zu machen und das mache ihm sehr zu schaffen. Mit seinen Filmprojekten "Traffic", "Erin Brokovich" und auch "Side Affects" hat er große Erfolge gefeiert, aber die Filme geben ihm laut eigener Aussage auch das Gefühl, dass er alles bereits schon einmal gemacht habe. "Mir geht es zurzeit so, dass ich das Gefühl habe, auf jedem Set dieser Welt schon mal gewesen zu sein. Ich möchte gern wieder hungrig sein", begründet Steven Soderbergh seine Entscheidung. "Ich würde die Filmwelt gerne wieder mit den Augen eines Anfängers betrachten. Aber mir gelingt das gerade nicht."

Nach einem endgültigen Abschied vom Regie-Stuhl klingt das noch nicht. Auch wenn er jetzt erst einmal der Filmindustrie den Rücken kehren wird: Vielleicht setzt er seine filmische Karriere doch noch irgendwann fort.

Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones mit ihren Kindern Dylan und Carys, 2011
Getty Images
Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones mit ihren Kindern Dylan und Carys, 2011
Cameron Douglas, Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones und Kirk Douglas, November 2018
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Cameron Douglas, Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones und Kirk Douglas, November 2018


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