Von der deutschen TV-Landschaft direkt ins Kriegsgebiet. Schauspieler Gregor Weber (44) war jahrelang Tatort-Kommissar, doch im April tauschte er die Fernseh-Requisite gegen eine echte Waffe. Wie die Bild berichtet, arbeitet der Mime seither als Pressefeldwebel für die Bundeswehr im Feldlager in Kundus.

"Afghanistan war die Chance für etwas völlig anderes. Das ist keine Gegenreaktion zu meinem 'Tatort'-Ende, von so was mache ich mich nicht abhängig", so der 44-Jährige. Weber und sein Kollege Maximilian Brückner (34) wurden Anfang 2012 nach sieben Folgen vom Saarländischen Rundfunk als Ermittler gefeuert. Nach dem Aus als Fernseh-Kommissar suchte er nach einer neuen Herausforderung.

"Ich hab einfach einen der Berufe genommen, die ich kann. Ich bin Reservist, wie jeder, der mal Wehrdienst geleistet hat. Vor ein paar Jahren habe ich angefangen, bei Wehrübungen mitzumachen", so Weber gegenüber Bild. Nach einigen Lehrgängen ging es direkt nach Afghanistan, wo er zunächst noch bis Juli im Einsatz sein wird. Zuhause in Bayern warten dann seine Frau und die zwei Kinder auf den Schauspieler.

SR/Manuela Meyer
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