Im Vorfeld gab es viele skeptische Stimmen, die fragten, ob das deutsche Fernsehen tatsächlich noch eine Tanz-Show braucht? Zwar läuft Let's Dance auf RTL sehr erfolgreich, doch die Sat.1-Sendung "You Can Dance" aus dem Jahr 2006 hat gezeigt, dass Tanz-Shows ohne Promis bei den Zuschauern nicht gut ankommen. Trotzdem haben sich nun ProSieben und Sat.1, wie schon bei The Voice of Germany, zusammengeschlossen, um mit Got to Dance ein neues Tanz-Format auf den Schirm zu bringen. Und der Erfolg gibt ihnen Recht.

Am Freitag läuft die zweite Ausgabe von Got to Dance um 20.15 Uhr auf Sat.1.

Die Castingshow konnte am Donnerstag 2,35 Millionen Zuschauer vor die Fernseher locken, das entspricht einem Marktanteil von 17,3 Prozent in der Zielgruppe, wie quotenmeter.de berichtet. Damit lief Got to Dance ähnlich gut wie Germany's next Topmodel.

Auch inhaltlich wusste die Show, um die drei Juroren Palina Rojinski (28), Choreografin Nikeata Thompson (32) und Ex-Take That-Star Howard Donald (45), durchaus zu überzeugen. Die zahlreichen Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Tanz-Richtungen lieferten unglaubliche Performances ab. Zu den interessantesten Kandidaten gehörten die attraktive Berlinerin Leo Melody, die mit ihrer "Voguing"-Darbietung Jurorin Nikeata sogar zu Tränen rührte und der schräge "Gummimann" Ruffi. Die größten Sympathie-Punkte konnte sich die junge Break Dance-Crew "Next Level" mit dem dreijährigen Djamal sichern. Den Kleinen, der trotz seines jungen Alters bereits ein unglaublicher Entertainer ist, wollte am Ende wirklich jeder mit nach Hause nehmen.

SAT.1/ProSieben/Willi Weber
SAT.1/ProSieben/Willi Weber
SAT.1/ProSieben/Frank Zauritz


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