Was hat Oprah Winfrey (59) nur an sich, dass alle Stars bei ihr zahm wie Lämmer werden? Vielleicht ist es ihr persönliches Engagement, das weiter geht als bis ins TV-Studio, das Lindsay Lohan (27) dazu gebracht hat, sich der Talkmasterin völlig zu öffnen.

Vieles, was sie erzählt, überrascht uns zwar nicht, aber es aus ihrem Mund zu hören, ist noch einmal etwas anderes, denn es scheint, als hätte sie es langsam wirklich verstanden. Lindsay gibt zu, dass sie unterbwusst ins Gefängnis wollte, um Ruhe zu haben vor dem Chaos, das damals ihr Leben war. Der Weg dahin war gepflastert mit Abstürzen und Gerichtsverhandlungen und das alles, weil der Alkohol ihr bester Freund wurde. Koks sei gar nicht ihre große Problemdroge gewesen, das habe sie nur genommen, um mehr trinken zu können. "Ich habe es wirklich nicht öfter als 10-15 Mal genommen", beschwört Lindsay und erklärt: "Durch das Koks konnte ich mehr saufen."

Aber jetzt wird alles anders: "Ich will die Dinge zurück, die mich früher am glücklichsten gemacht haben und das ist einfach hart arbeiten, fokussiert bleiben und mich beweisen, so wie früher. Ich muss das Vertrauen der Leute wiedergewinnen, die an mir zweifeln", erklärt die 27-Jährige ihre aktuellen Prioritäten. Trotzdem fällt es Lilo nach eigener Aussage noch schwer, wieder einen normalen Alltag zu haben: "Ich fühle mich richtig gut. Es ist aber seltsam, drei Wochen lang angeschottet zu sein und dann zu versuchen, sich wieder an das richtige Leben zu gewöhnen."

Zum Glück hat sie Oprah, die sie wochenlang von Kameras begleiten ließ und sie damit indirekt dazu motivierte, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Zumindest beim Interview hat sie das geschafft, denn der ehemalige Kinderstar wirkt ehrlich und willensstark.

Lindsay Lohan auf einer FilmpremiereFayesVision/WENN.com
Lindsay Lohan auf einer Filmpremiere
Lindsay LohanIvan Nikolov/WENN.com
Lindsay Lohan
Bulls / Phil Ramey


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