Bis zu seinem Outing 2010 verheimlichte Ricky Martin (41) seine Homosexualität, um weibliche Fans nicht zu verlieren. Jetzt überraschte der Pop-Sänger, der nun schon mehrere Jahre mit seinem Lebensgefährten Carlos González zusammen ist, mit einem pikanten Geständnis: Ricky selbst hat früher Homosexuelle schikaniert!

Bitte was? Der Grund war Rickys strenge römisch-katholische Erziehung. Er wuchs mit dem Gedanken auf, Homosexualität zu verachten und selbst nicht schwul werden zu wollen. "Wenn ich jetzt zurückschaue, wird mir klar, dass ich Menschen schikaniert habe, von denen ich wusste, dass sie homosexuell sind. Ich hatte die Homophobie verinnerlicht. Als ich das realisiert habe und damit konfrontiert wurde, wollte ich nur noch weg davon", erzählte Ricky im Interview mit GQ Australia.

Der Sänger hat sich nach seiner Jugend also nicht nur seine Ansichten verändert, sondern auch selbst gemerkt, dass er auf Männer statt auf Frauen steht. Blickt Ricky auf die heutige Generation und ihr Verhältnis zu Homosexualität, wird ihm klar: "Ich schaue sie an und sehe mich als Kind. Es gibt so viel Furcht, Angst und Unsicherheit."

Jwan Yosef und Ricky Martin auf den Golden Globes 2018
Frazer Harrison / Getty Images
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Ricky Martin während eines Konzerts in Mexiko 2017
Ronaldo Schemidt
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Jwan Yosef und Ehemann Ricky Martin auf der Vanity Fair Oscar Party 2018
Dia Dipasupil / Getty Images
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