In der Kult-Serie Friends gewann David Schwimmers (46) Serien-Charakter, der streberhafter Anthropologe Ross Gellar, dank seines goldenen Herzens viele Freunde fürs Leben. Doch die Realität sieht für den Schauspieler ganz anders aus, denn statt Sympathie schlägt ihm schon seit geraumer Zeit eine Welle der Wut entgegen. Der Grund? David ließ in seiner Heimatstadt New York ein 160 Jahre altes, denkmalgeschütztes Haus abreißen, um an dessen Stelle einen protzigen Neubau zu errichten. Nicht die beste Art, um sich mit seinen Nachbarn gut zu stellen und so kassierte der Darsteller nun auch die Quittung: Verärgerte Anwohner machten ihrem Unmut Luft und sprühten ein Graffiti mit eindeutiger Aussage an die Front seines Hauses.

Am Samstag wurde das Graffiti von Bauarbeitern auf einem Sichtschutz vor Schwimmers Haus im New Yorker Szeneviertel East Village entdeckt, das in weißen Großbuchstaben "Ross ist nicht cool" zum Ausdruck brachte, berichtete die New York Post. Dies sei nur die jüngste Reaktion auf das umstrittene Bauvorhaben des Serien-Stars, das 2010 mit dem Erwerb des 1852 errichteten Stadthauses für ganze 4,1 Millionen Dollar seinen Anfang nahm. Denn das geschichtsträchtige Gebäude galt als "eines der schönsten Häuser in East Village" und obwohl die Stadtverwaltung Schwimmer darüber in Kenntnis setzte, dass es ab 2012 unter Denkmalschutz gestellt wird, ließ er das fünfstöckige Anwesen einfach abreißen. Auf dem Grundstück ließ er stattdessen ein sechs-geschossiges, 800 m² großes Luxus-Apartmenthaus mit Fahrstuhl und Dachterrasse errichten, dessen Arbeiten inzwischen fast abgeschlossen sind.

Bleibt nur noch die Frage, ob der Schauspieler angesichts der Antipathie, die ihm von seinen Nachbarn entgegen schlägt, auch tatsächlich mit seiner süßen Familie dort einziehen wird...

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David SchwimmerJoseph Marzullo / WENN.com
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