Mit seinem Coming-Out sorgte Thomas Hitzlsperger (31) Mitte der Woche nicht nur in der Sportwelt für jede Menge Wirbel. Allgemein sorgte dieses leider immer noch viel zu pikante Thema für gesellschaftliche Diskussionen. Einer, der von der ganzen Debatte eher nicht überrascht wurde: Bundestrainer Joachim Löw (53). Er wusste schon seit Längerem Bescheid.

An Jogi Löw sind die Diskussionen um das Tabu-Thema Homosexualität bei Sportlern, und gerade bei Fußballern, sicherlich auch nicht spurlos vorbei gegangen. Aber immerhin wusste er schon seit vielen Monaten von diesem Detail aus Hitzlspergers Privatleben. Der Ex-Profi hat sich also nicht erst jetzt dazu bekannt, wo er nun nicht mehr aktiv dabei ist, sondern hat sich schon während seiner Profi-Zeit zumindest seinem ehemaligen Trainer gegenüber offenbart. Schon 2012, vor Beginn der Europameisterschaft, gab es ein vertrauliches Gespräch zwischen Löw und Hitzlsperger, in dem Hitzlsperger ankündigte, dass er sich bald outen wollte. "Ich habe ihm gesagt, wenn du mit einem Interview an die Öffentlichkeit gehen möchtest, habe ich großen Respekt davor", so Löw im Interview mit dem Spiegel. "Er möchte ein normales Leben führen, wollte ein klares Bekenntnis abgeben und nicht irgendwann von einem Fotografen überrascht werden. Als er mir davon erzählte, dachte ich: Es ist für ihn persönlich sicher eine gute Entscheidung."

Löw stand also schon damals hinter Hitzlsperger, auch wenn der sich dann doch noch einmal umentschied. Auch er hofft nun, dass die momentane Diskussion darüber hilft, dass solche Statements irgendwann als ganz normal aufgefasst werden.

Ex-Fußballprofi Thomas Hitzlsperger bei einem LänderspielActionPress/Guido Ohlenbostel
Ex-Fußballprofi Thomas Hitzlsperger bei einem Länderspiel
Joachim LöwActionPress
Joachim Löw
Thomas HitzlspergerPUBLIC ADDRESS / ActionPress
Thomas Hitzlsperger


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