Philip Seymour Hoffman (✝46) brachte die vermeintliche Traumfabrik kein Glück: Obwohl - oder vielleicht auch gerade weil er zu den gefeiertesten Schauspielern Hollywoods zählte, kämpfte er im Privaten mit schweren Drogenproblemen. Anfang Februar beendete vermutlich diese Sucht sein Leben. Nun tauchte ein Testament des Mimen aus dem Jahr 2004 auf. Der vorherrschende Gedanke in dieser Schrift: Schützt mein Kind (damals war Hoffman erst Vater eines Sohnes) vor Hollywood!

In der Schrift wünscht sich Hoffman laut TMZ, dass sein Kind in Manhattan aufwachse, damit es von der Kultur, Kunst und Architektur New Yorks umgeben sei und profitieren könne. Falls es nicht möglich sei, Cooper in New York aufzuziehen, habe Hoffman Alternativen in Chicago oder San Francisco gesehen. Und falls dies auch nicht gelänge, forderte der Verstorbene, dass sein Kind mindestens zweimal im Jahr diese Städte besuche, um sich kulturell weiterzubilden.

Hoffman, der als Schauspieler viel Zeit in L.A. und Hollywood verbracht hat, hielt diese Orte ganz offensichtlich nicht für angemessen, um seinen Nachwuchs dort aufwachsen zu lassen. Ob er Angst hatte, dass sein Sprössling denselben fatalen Versuchungen wie er selbst erliegen könnte? Ironisch hierbei ist allerdings, dass Hoffmans Drogen-Karriere laut eigener Aussage während seiner Zeit an der New York University begann - bevor er überhaupt einen Fuß in die glamourös-gefährliche Welt von Hollywood gesetzt hatte.

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