Der Tod vom Ultimate Warrior (✝54) erschütterte die Wrestling-Fans. Doch er ist nicht der erste tragische Schicksalsschlag im WWE-Universum. In der Vergangenheit wurden Kollegen und Zuschauer zahlreiche Male Zeuge von schockierenden Meldungen, die oftmals völlig aus dem Nichts kamen.

Mehr zu den Risiken des Wrestlings seht ihr in dieser Ausgabe von "Coffee Break":

Einer der prominentesten Schicksalsschläge stammt aus dem Jahr 1999: Owen Hart (✝34), jüngster Sprössling der legendären Hart-Familie, hatte seine ganz großen Erfolge noch vor sich und war bekannt aus Gute-Laune-Mensch und hervorragender Athlet. Er starb bei einem Stunt vor den Kameras, als er sich während eines Live-Events im Superhelden-Kostüm von der Hallendecke abseilte. Das besonders tragische: Zahlreiche Fans dachten, dass der Sturz Teil der Show wäre. Owen soll vor dem Unglück angeblich sehr nervös gewesen sein und hatte anscheinend kein gutes Gefühl dabei, sich in die brenzliche Situation zu begeben. Bis heute sind die Witwe und WWE zerstritten.

Ebenfalls in diesem Jahr verstarb King Mable (✝43) und die Veteranin Mae Young, die allerdings stolze 90 Jahre alt wurde. Kommentator Jerry Lawler (64), auch bekannt als "The King", kam im letzten Jahr mit dem Schrecken davon. Er erlitt einen Herzinfarkt während einer Live-Sendung und war klinisch tot. Lawler wurde aber wiederbelebt, konnte im Krankenhaus genesen und fühlt sich nach einer Umstellung seiner Lebensweise (eine ausgewogene Ernährung) wieder richtig fit.

Randy "Macho Man" Savage (✝58), einstiger Teampartner vom Ultimate Warrior, verstarb 2011 bei einem Autounfall. Er war ebenfalls ein sehr schillernder Charakter mit einer großen Fangemeinschaft. Auslöser für seinen Unfall war anscheinend ein Herzinfarkt während der Fahrt. Ein einziger Trost: Seine Frau kam mit geringeren Blessuren davon.

Chris Benoit (✝40) sorgte für das heftigste Medien-Echo, das die Wrestling-Welt jemals bekam und das in keiner positiven Form. Benoit war auf dem Höhepunkt seiner Karriere und drehte plötzlich durch. Er schloss sich im Sommer 2007 in seinem Haus ein, brachte seine Frau um, seinen Sohn und schließlich sich selbst. WWE streicht ihm seitdem so gut es geht aus allen Rückblicken. Ursache für seinen Wahn soll unter anderem ein Hirnschaden gewesen sein, der durch die zahlreichen Gehirnerschütterungen zustande kam, die der Kanadier nicht auskurierte. Seitdem hat WWE den Umgang mit Gehirnerschütterungen drastisch verändert und achten akribisch darauf, dass die Athleten wichtige Pausen haben, um sich zu regenerieren.

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