Bryan Singer (48) muss sich momentan mit sehr schwerwiegenden Anschuldigungen beschäftigen. Denn wie bereits bekannt ist, behauptet Michael Egan in seiner Jugend von dem Hollywood-Regisseur vergewaltigt worden zu sein. Schon vor Kurzem hatte der Anwalt von Singer verlauten lassen, dass die Anschuldigungen haltlos sind, jetzt liefert er weitere Fakten, die die Unschuld seines Mandanten beweisen sollen.

Die Beweise sind für die Gegenanklage des X-Men-Stars schon sehr hilfreich, denn sie entlasten ihn sehr. Das mutmaßliche Opfer hatte nämlich behauptet, Singer habe ihn auf Hawaii sexuell missbraucht. Doch der Anwalt des berühmten Filmemachers bewies jetzt, dass der sich zum angegeben Zeitraum des Klägers nicht auf der Inselkette befand. Kreditkartenbelege, Telefonaufzeichnungen und Produktionspläne sollen nämlich jetzt Belegen, dass Singer sich hauptsächlich in Toronto aufhielt und mit der Entstehung ersten X-Men Film beschäftigt war. Der Rechtsverteidiger erklärte gegenüber Associated Press: "Es war Bryans erster Studiofilm. Natürlich hat er während dieser Zeit nicht einfach eine Pause gemacht und ist nach Hawaii geflogen."

Ob die Beweise auch vor Gericht standhalten können, muss erst ermittelt werden. In jedem Fall hat dieser Vorfall dem neuesten X-Men-Film schon einen erheblichen Schaden zugefügt. Singer hat bisher öffentliche Termine zur Premiere des Films abgesagt.

Bryan Singer bei einem Screening von "X-Men Apocalypse"
Getty Images
Bryan Singer bei einem Screening von "X-Men Apocalypse"
Bryan Singer im Dolby Theatre in Hollywood, 2013
Getty Images
Bryan Singer im Dolby Theatre in Hollywood, 2013
Hutch Parker, Michael Fassbender, Sophie Turner, Simon Kinberg, Jessica Chastain und James McAvoy
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Hutch Parker, Michael Fassbender, Sophie Turner, Simon Kinberg, Jessica Chastain und James McAvoy


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