Mit einer offiziellen Protestparty haben das Aktionsbündnis Pinkstinks sowie politische Jugendverbände gegen Germany's next Topmodel demonstriert. Den Veranstaltern der Castingshow wird vorgeworfen, Jugendlichen ein Körperbild zu zeigen, das unrealistisch und einseitig sei und Mädchen krank machen würde. Pinkstinks ist ein Verein, der "für ein kritisches Medienbewusstsein, Selbstachtung, ein positives Körperbild und alternative weibliche Rollenbilder für Kinder" wirbt, wie es auf der Internetseite heißt.

Das Motto der Protestparty lautete "Einfach Top ohne Model". Etwa 300 Demonstranten versammelten sich am Donnerstagnachmittag vor dem Kölner Dom und hielten Plakate mit Aufschriften wie "Lasst mich doch fett sein! Es kann nicht jede beim Ballett sein!" oder "Wir brauchen keine Jury - wir finden uns selber schön!" in die Höhe. Die Veranstaltung wurde von jungen Tänzerinnen, Sängerinnen und Poetry Slammern begleitet. Trotz des regnerischen Wetters sprechen die Initiatoren von einer "wunderbaren Proteststimmung", wie sie auf Facebook schreiben.

Heidi Klum (40), für die es von den Veranstaltern der Demo leider kein Foto gab, hatte noch während der Pressekonferenz am Dienstag erzählt, dass ihr das Thema Magersucht am Herzen liegen würde und sie strikt auf die Ernährung ihrer Mädchen achten würde. Sogar eine Ernährungsberaterin sei in der neunten Staffel dabei gewesen.

Heidi Klum, Thomas Hayo und Michael Michalsky beim GNTM-Finale 2018
Florian Ebener / Getty Images
Heidi Klum, Thomas Hayo und Michael Michalsky beim GNTM-Finale 2018
Vito Schnabel und Heidi Klum bei einem Event, 2015
Getty Images
Vito Schnabel und Heidi Klum bei einem Event, 2015
Thomas Hayo, Heidi Klum und Wolfgang Joop, GNTM-Jury 2015
Getty Images
Thomas Hayo, Heidi Klum und Wolfgang Joop, GNTM-Jury 2015


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