Mit einer offiziellen Protestparty haben das Aktionsbündnis Pinkstinks sowie politische Jugendverbände gegen Germany's next Topmodel demonstriert. Den Veranstaltern der Castingshow wird vorgeworfen, Jugendlichen ein Körperbild zu zeigen, das unrealistisch und einseitig sei und Mädchen krank machen würde. Pinkstinks ist ein Verein, der "für ein kritisches Medienbewusstsein, Selbstachtung, ein positives Körperbild und alternative weibliche Rollenbilder für Kinder" wirbt, wie es auf der Internetseite heißt.

Das Motto der Protestparty lautete "Einfach Top ohne Model". Etwa 300 Demonstranten versammelten sich am Donnerstagnachmittag vor dem Kölner Dom und hielten Plakate mit Aufschriften wie "Lasst mich doch fett sein! Es kann nicht jede beim Ballett sein!" oder "Wir brauchen keine Jury - wir finden uns selber schön!" in die Höhe. Die Veranstaltung wurde von jungen Tänzerinnen, Sängerinnen und Poetry Slammern begleitet. Trotz des regnerischen Wetters sprechen die Initiatoren von einer "wunderbaren Proteststimmung", wie sie auf Facebook schreiben.

Heidi Klum (40), für die es von den Veranstaltern der Demo leider kein Foto gab, hatte noch während der Pressekonferenz am Dienstag erzählt, dass ihr das Thema Magersucht am Herzen liegen würde und sie strikt auf die Ernährung ihrer Mädchen achten würde. Sogar eine Ernährungsberaterin sei in der neunten Staffel dabei gewesen.

Heidi Klum mit Jury und Finalisten von GNTM-2016 auf MallorcaMatthias Nareyek / Getty Images
Heidi Klum mit Jury und Finalisten von GNTM-2016 auf Mallorca
Heidi Klum und Vito Schnabel während der Mailänder Fashion WeekVittorio Zunino Celotto/Getty Images
Heidi Klum und Vito Schnabel während der Mailänder Fashion Week
Heidi Klums Tattoo 2011 vs. 2016Vittorio Zunino Celotto/Getty Images for amfAR / Mike Windle/Getty Images
Heidi Klums Tattoo 2011 vs. 2016


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