Wenn ein Kind in einem schwierigen sozialen Umfeld aufwächst und weder von zu Hause noch aus der Schule eine angemessene Unterstützung erhält, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es als Heranwachsender auf die schiefe Bahn gerät.

Diese Erfahrung machte auch Pitbull (33), der laut NBC Miami News bereits als 16-Jähriger mit Drogen dealte. Als Erwachsener möchte er Kindern und Jugendlichen nun einen anderen Lebensweg ermöglichen, denn nicht jeder hat das große Glück, irgendwann als musikalisches Talent entdeckt zu werden und die Kurve zu kriegen. Der Erfolgsrapper hat am Doral College in Miami, seiner Heimatstadt, dafür nun einen Ehrendoktor erhalten. Mit diesem soll seine unermüdliche Arbeit an Bildungsprogrammen honoriert werden.

"Für alle, die nicht daran geglaubt haben", untertitelt Pitbull, der mit bürgerlichem Namen Armando Christian Pérez heißt, das äußerst witzige Twitter-Foto, das ihn mit seinem Diplom und einem in die Höhe ragenden Mittelfinger zeigt. Ein besonderer Gruß an alle Hater, die das einstige Heimkind unterschätzt haben.

"Ich erinnere mich daran, dass ich von der öffentlichen Schule flog, weil ich nicht die richtige Adresse hatte. Deshalb fordere ich bessere Schulen für die Kinder, die dort leben, wo ich aufgewachsen bin. Deshalb wurde die Doral Academy gegründet und deshalb habe ich geholfen, SLAM in meiner alten Nachbarschaft zu gründen. Eine Schule, die Schüler wie mich fördert, Schüler, die jemanden brauchen, der sie inspiriert und an sie glaubt", erklärte der Musiker in seiner Rede vor Ort. SLAM ist die Abkürzung für Sports Leadership and Management Academy, ein sekundäres Bildungsprogramm für Jugendliche, die das College zu besuchen planen und eventuell einen Abschluss in sportbezogenen Hauptfächern machen möchten. Eine tolle Sache - seinen Ehrendoktor hat sich Pitbull wohlverdient. Ob er unter dem Talar seine geliebte weiße WM-Hose trägt, ist übrigens nicht bekannt.


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de