Eigentlich zeigte sich Sido (33) in letzter Zeit vor allem als liebevoller Papa und Ehemann, die Zeiten als pöbelnder Gangsterrapper sollten hinter Paul Würdig liegen, wie er mit bürgerlichem Namen heißt. Doch nun holt den Musiker seine Vergangenheit offenbar wieder ein: Am 28. November muss sich Sido vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin wegen Körperverletzung verantworten.

Die bestätigte der Pressesprecher Dr. Tobias Kaehne gegenüber Promiflash: "Anklagevorwurf ist gefährliche Körperverletzung. Der Angeklagte soll mit einer Glasflasche einen anderen Lokalgast geschlagen haben. Dieser habe eine Platzwunde erlitten und eine Schädelprellung." Zugetragen hat sich der ganze Zwischenfall wohl bereits 2012. Das Gericht hat nun entschieden, die Anklage zuzulassen und hat einer Verhandlung zugestimmt. "Es ist so, dass bei einem Strafprozess grundsätzlich der Angeklagte anwesend sein muss. Er hat das Recht, sich zur Sache zu äußern, muss das aber nicht. Das heißt, ob er etwas zur Sache sagen wird, ist seine eigene Entscheidung. Das müssen wir abwarten", erklärte Dr. Kaehne zum Verlauf des Prozesses.

Wie die Verhandlung für Sido ausgeht, ist natürlich noch nicht klar, auf den Rapper könnte aber ein hohes Strafmaß zukommen. "Bei gefährlicher Körperverletzung sieht das Gesetz zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Freiheitsstrafe vor. Wenn das Ganze aber als minder schwerer Fall gewertet wird, könnte auch eine Geldstrafe verhängt werden", so der Pressesprecher.

Noch ist also völlig offen, mit welchen Konsequenzen Sido rechnen muss - schließlich muss zunächst geklärt werden, ob der Rapper überhaupt schuldig ist.

Sido und Doreen SteinertAndreas Rentz/Getty Images
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