Man kann nach seiner Drogen-Beichte von ihm halten, was man will, doch eines muss man Rainer Meifert (47) lassen: Er stellt sich seinen Problemen. Erst hat er sich aus der Abhängigkeit gekämpft, dann konfrontierte er den Drogensumpf in einer Art Schocktherapie im Fernsehen, um den verhängnisvollen Substanzen ein für alle Mal den Kampf anzusagen. Wie schwer ihm dieses Vorhaben tatsächlich gefallen sein muss, wurde jetzt besonders deutlich. Der Schauspieler kam nämlich schon im Teenager-Alter in die Kokain-Versuchung.

Rainer Meifert
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Erst habe er nur Alkohol getrunken, doch schließlich führte eins zum anderen und der einstige GZSZ-Mime griff auch zum Koks. "Ich habe es das erste Mal ausprobiert, als ich 19 war", gestand Rainer im TV-Interview mit Sandra Maischberger (48) in der ARD. In die Sucht sei er letztlich nach seinem schlimmen Autounfall im Jahr 1999 geraten. Er sei niemals richtig untersucht und beraten worden.

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Rainers Abhängigkeit habe nicht nur private, sondern auch empfindliche, berufliche Konsequenzen nach sich gezogen. So erklärte er auf die Frage, ob er noch hätte arbeiten können: "Also, körperlich überhaupt gar nicht. Ich habe es ab und zu probiert, war aber unzuverlässig." Glücklicherweise sind diese Zeiten heute aber überstanden.

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