Der tragische Tod des Spielers von VfL Wolfsburg, Junior Malanda (✝20), erschütterte am Samstag viele Fußballfans. Nicht nur, dass der gebürtige Belgier in so jungen Jahren verunglückte, für den Verein und den Fußball insgesamt galt er auch als großes Nachwuchstalent. Nun gibt es neue Details zu den Umständen seines Todes.

Instagram/ Junio Malanda

Dass es mit großer Wahrscheinlichkeit die überhöhte Geschwindigkeit war, die zum Unfall führte, stand schon schnell fest, doch vermutlich hätte es für Malanda, der als Beifahrer hinten im Auto saß, nicht tödlich ausgehen müssen. Wie die Polizei in Bielefeld gegenüber Sport1 bestätigte, war Malanda nämlich nicht angeschnallt. "Es steht fest, dass Herr Malanda nicht angeschnallt war. Das war sehr wahrscheinlich der Grund, warum er aus dem Fahrzeug herauskatapultiert wurde."

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Statt der vorgeschriebenen 80 Kilometer pro Stunde, die auf dem Streckenabschnitt der A2 bei Nässe erlaubt sind, fuhr Malandas Freund angeblich mehr als das Dreifache. Von der Polizei hieß es hierzu nur: "Wir gehen davon aus, dass die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen nicht angepasst war."

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