Es ist fast neun Monate her, dass der Fußballer Junior Malanda (✝20) auf dem Weg zum Trainingslager starb. Nun hat die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, warum der Kicker sein Leben lassen musste.

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Am 10. Januar diesen Jahres war Junior Malanda vom VfL Wolfsburg auf dem Weg zum Flughafen, wollte mit seiner Mannschaft ins Trainingslager fliegen. Doch dazu kam es nie. Ein Autounfall auf der A2 beendete das noch so junge Leben des Kickers. Wie Staatsanwalt Christoph Mackel der Bild erklärte, wurde die Geschwindigkeit stark überschritten: "Bei Starkregen und Sturmböen fuhr der Geländewagen Tempo 120. An der Unfallstelle gilt bei Nässe ein Tempolimit von 80." Malanda starb letztendlich, weil er aus dem Auto geschleudert wurde. Nun weiß man wohl auch, warum. Der Staatsanwalt erklärt weiter: "Er hatte auf der Rückbank gesessen und war nicht angeschnallt." Laut der Zeitung soll sich der Fußballer wenige Sekunden vor dem Crash abgeschnallt haben, weil er im Fußraum sein Handykabel gesucht hatte. Und genau in diesem Moment kam es zum Unfall. Der Profi hatte keine Chance, war sofort tot.

Junior Malanda
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Junior Malanda

Ein tragisches Ende für einen jungen Menschen, der viel zu früh sterben musste.

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