Noch immer erscheint der Unfall des belgisch-stämmigen Fußballers Junior Malanda (✝20) am Samstag besonders tragisch, vor allem da das Nachwuchstalent in so jungen Jahren starb. Inzwischen sind auch weitere Details zum Unfallgeschehen bekannt, so soll Malanda bei der überhöhten Geschwindigkeit des Fahrers nicht einmal angeschnallt gewesen sein. Gegen den Unfallverursacher laufen nun sogar Ermittlungen.

Instagram/ Junio Malanda

Dass der Fahrer Anthony D'Alberto zu schnell unterwegs war, scheint inzwischen geklärt, nach Informationen der Bild soll es sich entgegen der Berichte um eine Geschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde "nur" um etwa 150 Kilometer pro Stunde gehandelt haben, was aber immer noch maximal 70 mehr wären, als erlaubt. Aufgrund dessen wird nun auch wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Zusätzlich berichtet ein Ersthelfer, dass D'Alberto und sein Beifahrer am Unfallort nur tatenlos um den leblosen Malanda gestanden hätten, statt Wiederbelebungsmaßnahmen vorzunehmen. Malandas Eltern wollen nun selbst an die Unfallstelle an der A2 kommen, um mit dem Tod ihres Sohnes abschließen zu können. Zumindest sein Vater soll bereits nach Deutschland gereist sein.

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Bei dem ersten Training seit dem Tod Malandas waren die Spieler des VfL Wolfsburg noch immer angeschlagen, auch eine Gedenkminute wurde abgehalten. Zur Beerdigung will das ganze Team dann aber wieder abreisen, um dabei zu sein.

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