Lange war es still um Daniel Küblböck (29) - der ehemalige DSDS-Paradiesvogel lebt heute ein ruhiges Leben auf Mallorca. Nun hat es sein Name jedoch mal wieder in die deutschen Schlagzeilen geschafft. Allerdings ist der Grund hierfür nicht gerade erfreulich: Am Montag musste sich der Sänger nämlich vor dem Berliner Verkehrsgericht wegen Unfallflucht verantworten.

Daniel Küblböck
Facebook/danielkueblboeck
Daniel Küblböck

Am 17. April des vergangenen Jahres war der Musiker in Berlin-Charlottenburg auf dem Weg zu einem Geschäftsessen, als er mit seinem Auto in eine enge Parklücke fuhr und dabei einen parkenden BMW rammte. Von der hinterlassenen Schramme habe er allerdings nichts gemerkt - sein Autoradio sei so laut gestellt gewesen, dass er den knirschenden Ton nicht gehört habe. Laut einer Augenzeugin sei Küblböck kurz ausgestiegen und dann weggefahren - für sie sah das Ganze aus wie Unfallflucht, die Frau merkte sich das Kennzeichen seines Autos und erstattete Anzeige. Als sich seine Versicherung wegen des 2000 Euro teuren Schadens am BMW bei ihm meldete, habe Küblböck bereitwillig zugestanden, ihn zu bezahlen. Er sei aus allen Wolken gefallen, als sich die Justiz trotzdem bei ihm gemeldet habe - schließlich habe er keine Unfallflucht begangen, sondern sei nur ein paar Meter weiter gefahren, um sich einen weniger engen Parkplatz zu suchen.

Daniel Küblböck
Facebook.com/danielkueblboeck
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Beim gestrigen Termin forderte die Staatsanwaltschaft nun eine Geldstrafe von 3000 Euro und einen Führerscheinentzug mit zehnmonatiger Sperre auf Neubeantragung, wie das Berliner Gericht gegenüber Promiflash bestätigte. Der Richter glaubte Küblböck jedoch, dass er den Schaden nicht bemerkt hatte, und sprach ihn frei. Nun muss der DSDS-Dritte von 2003 lediglich für den Schaden an sich aufkommen.

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