Castingshows und Knebelverträge gehören zusammen wie Pommes und Ketchup - zumindest wenn man den vielen unzufriedenen Talenten glaubt. Nicht selten beschweren sich die angehenden Stars, wenn nach einer Teilnahme in einem großem TV-Format irgendwann das böse Erwachen kommt. Phillip Phillips (24) ist einer der vielen unzufriedenen Musiker, die wohl nie wieder bei einer Castingshow mitmachen werden. Der Sänger ging 2012 als Sieger der elften Staffel von American Idol hervor und wirft seinen Produzenten nun vor, seine Karriere zu zerstören. Er will sich deshalb aus seinem Vertrag rausklagen.

Phillip Phillips
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Das Plattenlabel 19 Entertainment, das traditionell die "American Idol"-Künstler unter Vertrag nimmt, soll ihm keinerlei Mitspracherecht gewähren. Man würde ihn zu Auftritten zwingen, die er nicht machen möchte, teilweise sogar ohne eine Gage dafür zu bekommen. Er wird über wesentliche Dinge im Unklaren gelassen, so durfe er angeblich auch nicht darüber entscheiden, welchen Titel sein Album trägt. Er fühlt sich schlichtweg ausgenutzt. Der Vertrag sei einseitig und nur auf den Profit der Plattenfirma ausgerichtet. Phillip wird mit allen Mitteln darum kämpfen, aus dem Vertrag zu kommen. Davon will 19 Entertainment nichts wissen. "Wir haben immer im Interesse von Phillip gearbeitet", so ein Pressesprecher gegenüber TMZ. Sie weisen die Anschuldigungen von sich. Beide Seiten sehen sich im Recht. Eine friedliche Lösung scheint vorerst nicht in Aussicht.

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