Zwei Jahre lang war sie mit Kurt Cobain (✝27) verheiratet, bekam mit ihm zusammen eine Tochter und erlebte durch den Selbstmord des Nirvana-Frontmanns ein traumatisches Ende ihrer Liebesbeziehung. Kein Wunder, dass Courtney Love (50) auch mehr als 20 Jahre nach Kurts Tod immer noch nicht ganz mit der Vergangenheit abschließen kann. Nicht nur alle nachfolgenden Beziehungen mit Männern wurden durch ihre Erfahrungen beeinflusst, auch ihre Sicht auf die Medien und die Fans änderte sich. Deshalb empfindet Courtney offenbar auch heute noch den Drang, längst vergangene Gerüchte aufzuklären.

Courtney Love, Frances Bean und Kurt Cobain
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Courtney Love, Frances Bean und Kurt Cobain

Von dem Zeitpunkt an, an dem sie in Kurt Cobains Leben trat, hatte die ehemalige Hole-Rockerin einen äußerst schweren Stand. Sowohl während ihrer Ehe als auch nach dem schrecklichen und weltweite Trauer auslösenden Suizid der Grunge-Legende wurde sie als Buhmann und Hassobjekt behandelt. Noch viele Jahre später wurde Courtney von Cobain-Fans vorgeworfen, in der Ehe mit dem Nirvana-Sänger eine regelrechte Hexe gewesen und Kurt Cobain unglücklich gemacht zu haben. Vorwürfe, die die heute 50-Jährige anscheinend immer noch belasten. Die Veröffentlichung der Doku "Montage of Heck" rief bei ihr viele alte Erinnerungen wach und in diesem Zusammenhang räumte sie auch mit der öffentlichen, schlechten Meinung über sie auf. Sie erklärte, dass diese Gerüchte schon ihren Mann damals regelrecht auf die Palme brachten. Die Spekulationen "haben ihn beschämt, ihn sich unmännlich fühlen und schwach wirken lassen", erklärte Courtney Love im Interview mit dem V Magazine.

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