Stephen Hawking (73) lässt sich nicht unterkriegen. Der theoretische Physiker und Astrophysiker, dessen Leben vor Kurzem im Biopic "Die Entdeckung der Unendlichkeit" verfilmt wurde, schlägt sich schon seit Langem, obwohl ihm wegen seiner ALS-Erkrankung nur eine geringe Lebenszeit prophezeit wurde, sehr gut durchs Leben. Trotzdem liegt ihm die Legalisierung der Sterbehilfe sehr am Herzen, wie er nun in einem Interview noch einmal betonte.

Eddie Redmayne
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"Jemanden gegen seinen Willen am Leben zu halten, ist die ultimative Demütigung. Ich würde Sterbehilfe in Anspruch nehmen, wenn ich große Schmerzen hätte und keinen Beitrag mehr leisten könnte, also nur noch eine Belastung für die Menschen um mich herum wäre", erklärte er in einem Interview mit BBC, das die Zeitung The Telegraph nun veröffentlicht hat. Allerdings hat er das noch lange nicht vor. "Ich soll verdammt sein, wenn ich sterbe, bevor ich nicht mehr Dinge über das Universum enträtselt habe", scherzte er.

Stephen Hawking
WENN
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Dennoch machen ihm einige Sachen schon zu schaffen. "Ich würde gerne wieder schwimmen können", verriet er und erzählte weiter: "Manchmal bin ich sehr einsam, weil die Menschen Angst haben, mit mir zu sprechen oder nicht abwarten, bis ich meine Antwort geschrieben habe." Den Lebensmut hat er aber zum Glück noch längst nicht verloren.

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