Nachdem sie 2009 wegen eines Aneurysmas am Gehirn operiert werden musste, lag Monica Lierhaus (45) vier Monate lang im Koma, zweimal wurde sie für klinisch tot erklärt. Doch die Sportreporterin kämpfte sich Stück für Stück zurück ins Leben. Jetzt sprach sie in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland ganz offen über diese schwere Zeit.

Monica Lierhaus
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Monica Lierhaus

Monica Lierhaus gehörte zu den erfolgreichsten Moderatorinnen Deutschlands, doch nach dem Unglück war nichts wie zuvor. Denn nach der lebensrettenden Operation war sie auf dem Stand eines Kleinkindes. "Ich glaube, ich würde das heute nicht mehr machen", sieht sie die Situation kritisch. Ihre Mutter, die beim Interview ebenfalls anwesend war, merkt an, dass sie dann aber tot wäre. Daraufhin antwortet Monica Lierhaus: "Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben." Heute ist sie zwar zu 85 Prozent wiederhergestellt, doch noch immer hadere sie mit ihren Fortschritten: "Ich merke sie nicht. Leider. Meine Gangart nervt mich nach wie vor sehr."

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Auch auf ihren öffentlichen Heiratsantrag, den sie ihrem damaligen Lebensgefährten machte, kommt sie zu sprechen: "Den würde ich heute nicht mehr machen. Falsche Zeit, falscher Ort. Das weiß ich jetzt auch." Und über die Trennung sagt sie: "Die Welt dreht sich weiter. Ich habe so viel Rückschläge meistern müssen, das bekomme ich jetzt auch noch hin."

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Actionpress/Christian Rudnik
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