Am 30. August finden die MTV Video Music Awards im Microsoft Theatre in Los Angeles statt. Seit Dienstag sind die Nominierungen in den fünfzehn Kategorien bekannt. Gleich neunmal geht Taylor Swift (25) ins Rennen um eine der begehrten Auszeichnungen. Auch Nicki Minaj (32) ist dreimal nominiert. Doch das scheint ihr nicht zu genügen.

Nicki Minaj
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Nicki Minaj

Kurz nach dem die Nominierungen bekannt wurden, machte Nicki ihren Standpunkt dazu via Twitter mehr als deutlich. Sie freue sich, dass ihr Video "Anaconda" es gleich zweimal auf die Liste geschafft hat und sie auch noch zusammen mit Jessie J (27) und Ariana Grande (22) auf eine Auszeichnung in der Kategorie "Best Collaboration" für "Bang Bang" hoffen kann. Doch direkt danach machte sie ihrer Enttäuschung Luft: "Hey MTV, danke für die Nominierungen. Aber ich fühle mich, als hätte ich den Abgabetermin verpasst." Besonders sauer scheint sie darüber zu sein, dass "Anaconda" nicht als "Video of the Year" nominiert worden ist. "Wäre ich eine andere Art von Künstlerin, wäre Anaconda für die beste Choreo und als Video des Jahres nominiert worden", schreibt sie. Sie geht sogar noch weiter und wirft der Jury vor, dass sie so entschieden hätte, weil Nicki keine 90-60-90-Frauen in ihren Videos zeigt.

Nicki Minaj
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Nicki Minaj

Diese Aussage rief dann auch Taylor Swift, die für "Bad Blood" eine "Video of the Year"-Nominierung absahnen konnte, auf den Plan. Und sie fühlte sich offensichtlich angegriffen: "Nicki, ich habe dich immer geliebt und unterstützt. Es sieht dir nicht ähnlich, Frauen gegeneinander auszuspielen." Das ließ die Rapperin selbstverständlich nicht auf sich sitzen: "Hä? Du musst doch meine Tweets nicht lesen. Ich habe kein Wort über dich verloren. Ich liebe dich. Aber du solltest das ansprechen."

Taylor Swift
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Taylor Swift

Wird Taylor nun am 30. August tatsächlich eine flammende Rede für Nicki Minaj halten? Unwahrscheinlich. Aber immerhin forderte die Pop-Sängerin Nicki auf, im Falle eines Gewinns zu ihr auf die Bühne zu kommen.