Gestern wurde Altkanzler Helmut Schmidt (96) in ein Krankenhaus in Hamburg eingeliefert, liegt mit einem Gefäßverschluss im rechten Bein auf der Intensivstation des St. Georg-Krankenhauses in der Hansestadt. Nun gibt es eine kleine Entwarnung.

Helmut Schmidt
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In einem kritischen Zustand wurde der ehemalige Politiker von seinem Leibarzt ins Krankenhaus geschickt. Nach einer Nacht auf der Intensivstation geht es dem 96-Jährigen offenbar besser, laut der Bild-Zeitung heißt es aus dem Umfeld es ehemaligen Kanzlers: "Herr Schmidt hat keine Schmerzen, konnte am Morgen schon wieder lächeln." Ein großes Ärzte-Team von Herzspezialisten und Gefäßchirurgen kümmert sich nun um Schmidt und versucht, ohne operativen Eingriff eine Genesung zu erzielen. Denn eine Operation wäre angesichts seines hohen Alters ein überaus großes Risiko. Sein Arzt Professor Greten hatte sich gestern besorgt gezeigt, die Situation sei bei ihm "wie bei einem Herzinfarkt". In seinem Fall ist nur nicht das Herz, sondern das Bein unterversorgt.

Helmut Schmidt, Fußball-WM, Königin Sofia und König Juan Carlos
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Wie genau es jetzt mit Helmut Schmidt weitergeht, müssen die nächsten Stunden und Tage zeigen. Dass er ein großes Kämpferherz hat, hat der Altkanzler aber schon oft bewiesen.

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