Nachdem die Familie von Helmut Schmidt (96) kurzzeitig aufatmen konnte, verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Altkanzlers nun rapide. Bereits im September lag der 96-Jährige auf der Intensivstation. Nach einer geglückten Not-Operation scheint es mit seiner Verfassung nun jedoch erheblich bergab zu gehen.

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Die Angehörigen von Helmut Schmidt befinden sich in großer Sorge. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat sich der Gesundheitszustand des ehemaligen Kanzlers dramatisch verschlechtert. Seit September bangen seine Familienmitglieder um den 96-Jährigen, nachdem er mit einem Gefäßverschluss im rechten Bein in die Intensivstation eingeliefert wurde. Dank einer erfolgreichen Not-Operation durfte der Politiker das Krankenhaus sogar kurzzeitig verlassen. Seitdem wurde er in seinem Haus medizinisch versorgt. Sein Zustand scheint sich nun aber derart verschlechtert zu haben, dass selbst seine Tochter Susanne aus Großbritannien nach Deutschland gereist ist. Augenscheinlich rechnet seine Familie mit dem Schlimmsten.

Helmut Schmidt
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Helmut Schmidt

Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme stellte Helmut Schmidt sogar das Rauchen ein. Die Zigarette war ständiger Begleiter des Altkanzlers und regelrecht zu seinem Markenzeichen geworden. Bleibt zu hoffen, dass Helmut Schmidt sich mit dieser Willensstärke auch aus seinem jetzigen kritischen Zustand zurückkämpft.

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