Es war einer der schwärzesten Tage in Wladimir Klitschkos (39) Box-Karriere: Von seinem Gegner Tyson Fury wurde er am Samstag im Ring vermöbelt und verlor all seine WM-Titel an den Briten. Doch genauso schmerzhaft werden ihn die Berichte in den Medien getroffen haben: Denn in diesen wurde auf den 39-Jährigen auch noch einmal ordentlich eingeprügelt.

Wladimir Klitschko
Patrick Hoffmann/WENN.com
Wladimir Klitschko

Kein gutes Haar ließ die Süddeutsche Zeitung an der Leistung des Boxers: "Klitschko wollte eine Herausforderung, Klitschko bekam eine. Er blutete heftig, wirkte völlig ratlos - und verlor verdient." Die internationale Presse nennt auch sein Alter als Grund für die Niederlage: "Klitschko bekommt jedes einzelner seiner 39 Jahre schmerzlich zu spüren. Er tapst durch den Ring", kommentiert die Irish Times den unrühmlichen Auftritt. Für die Daily Mail gibt es nur eine Konsequenz aus dem Box-Debakel - und diese ist drastisch: "Klitschko kann jetzt eigentlich aufhören."

Wladimir Klitschko
Getty Images
Wladimir Klitschko

Dass Klitschko nach dieser Niederlage jedoch seine Box-Handschuhe an den Nagel hängt, darf bezweifelt werden: Ein Rückkampf gegen Fury soll bereits in Planung sein. Und eines dürfte dann sicher sein: Die aktuelle Presse-Prügel dürfte dann noch einmal eine Zusatzmotivation für "Dr. Steelhammer" sein.

Wladimir Klitschko und Tyson Fury
Patrick Hoffmann/WENN.com
Wladimir Klitschko und Tyson Fury